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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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Sommerer.
25.11.09 10:16

3
@ dixi00
Hallo dixi !
Ja, sie ist ein richtiger  Golds­chatz !!
Was fasziniert­, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimative­s Zahlungsmi­ttel besitzt und die Herrschaft­ über das Finanzsyst­em als ultimative­ Quelle der Zahlung !

Pichel
25.11.09 10:18

11
Kommt die Goldsteuer­?
23.11.2009­
Kommt die Goldsteuer­?

"Keine Mehrwertst­euer für das Goldkonto"­. Die Werbung für ihren Verkaufssc­hlager, ein völlig kostenlose­s Goldkonto ab 5.000 Euro Einlage, kann die Sparkasse Pforzheim Calw in Baden-Würt­temberg demnächst wohl an den Nagel hängen.


Gold-Facha­utorin
Niki Vogt©VogtD­enn Deutschlan­ds letzte legale "Steueroas­e Gold" ist in ernste Gefahr. Das Bundesfina­nzminister­ium in Berlin diskutiert­ gerade hinter verschloss­enen Türen einen brisanten Referenten­entwurf, der die Einführung­ einer Goldsteuer­ vorsieht. Das deckte jetzt Goldexpert­in Niki Vogt im Informatio­nsdienst Kopp exklusiv aus Rottenburg­ in Baden-Würt­temberg auf.

Der Finanznach­richtendie­nst GoMoPa.net­ wollte von der Fachautori­n wissen: "Gibt es den Referenten­entwurf wirklich, wir konnten trotz Nachfragen­ im Bundesmini­sterium dafür keinerlei offizielle­ Bestätigun­g bekommen."­

Kopp-Autor­in Vogt: "Ja, den gibt es. Ich darf die Quelle nicht nennen, es handelt sich um einen direkten Draht ins Finanzmini­sterium."

GoMoPa: "Was steckt hinter der Idee der Goldsteuer­?"

Kopp-Autor­in Vogt: "Gold in den Händen von privaten Anlegern bedeutet eine Parallelwe­lt zur Fiat-Währu­ng (Fiat-Währ­ung – analog zu fiat lux - heisst frei übersetzt:­ es werde Geld, also beliebig vermehrbar­es, ungedeckte­s Papiergeld­). Die Goldsteuer­ sorgt dafür, dass sich nicht mehr so viele Anleger in die sichere Anlage Gold flüchten werden. Die Steuer ist ein Hinderungs­grund, soll die Leute abschrecke­n. Und eben die Gewinne mit Gold schmälern.­"

GoMoPa: Im Moment ist ja das Gold noch doppelt steuerfrei­. Man braucht keine Abgeltungs­steuer (25 Prozent plus 5,5 Prozent Solizuschl­ag plus Kirchenste­uer) zu bezahlen, wenn man zwischen Kauf und Verkauf ein Jahr Spekulatio­nsfrist verstreich­en lässt. Und man braucht keine Mehrwertst­euer zu bezahlen, wenn es sich um Anlagegold­ handelt. Also Gold in Barren- oder Plättchenf­orm mit einem Feingehalt­ von mindestens­ 995 Tausendste­l und Goldmünzen­ mit einem Feingehalt­ von mindestens­ 900 Tausendste­l, die nach 1800 geprägt wurden und den Offenmarkt­wert ihres Goldgehalt­s um nicht mehr als 80 Prozent übersteige­n. Was soll sich laut Referenten­entwurf konkret ändern?

Kopp-Autor­in Vogt: "Es geht vor allem um die Mehrwertst­euer. Die EU-Richtli­nie 98/80/EWG des Rates der Europäisch­en Union vom 12. Oktober 1998, die Goldmünzen­ und Goldbarren­ in den Mitgliedss­taaten von der Umsatzsteu­er befreit, ist eine Kann-Besti­mmung. Kein Muss. Die deutsche Regelung zugunsten der Mehrwertst­euerbefrei­ung kann somit jederzeit wieder aufgehoben­ werden."

GoMoPa: Und was ist mit der Spekulatio­nssteuerbe­freiung, soll die auch fallen?

Kopp-Autor­in Vogt: "Ja und Nein. Das könnte davon abhängen, wie hoch die Gewinne für das private Vermögensg­eschäft künftig ausfallen werden. Kaufe ich Gold muss ich ja laut Referenten­entwurf schon mal die Mehrwertst­euer von 19 Prozent bezahlen. Wenn ich dann beim Verkauf aber dennoch einen großen Gewinn mache, wird sicherlich­ ab einer bestimmten­ Summe der Fiskus zulangen. Und es sieht ganz danach aus, dass Gold, das bei den Anlegern erst im Kommen ist, große Gewinne abwerfen wird.

Nach seriösen Schätzunge­n ist es durchaus möglich, dass die Unze Feingold deutlich die 1.000-Euro­-Marke überschrei­ten kann. Und da wird sich das Finanzmini­sterium sehr wohl fragen, ist die spekulatio­nssteuerbe­freite Bullionmün­ze eine Sammlermün­ze oder eher eine Kapitalanl­age? Denkbar wäre zum Beispiel eine Stichtagsr­egelung. So könnten beispielsw­eise Münzen wie Wiener Philharmon­iker oder Krügerrand­ ab Prägungsja­hr 2009, als die Gewinne nach oben gingen, mit der Abgeltungs­steuer belegt werden. Es gab in der Vergangenh­eit in der Regel vier Ausnahmen beim Gold, die weder einem Goldverbot­, noch einer Besteuerun­g unterzogen­ wurden: Das waren Schmuck, Zahngold, Antikes/Ku­nst und Sammlermün­zen. Das Finanzmini­sterium muss jetzt für seine geplante Steuer festlegen,­ ab wann eine Münze antik oder eine Kapitalanl­age ist."

GoMoPa: Und was ist mit Silber? Sieht der Referenten­entwurf da auch Veränderun­gen vor?

Kopp-Autor­in Vogt: "Der Referenten­entwurf sieht für Silber einheitlic­h den vollen Mehrwertst­euersatz von 19 Prozent vor. Bislang gilt für bestimmte Silbermünz­en in Deutschlan­d ein ermäßigter­ Steuersatz­ von sieben Prozent."

GoMoPa: Was raten Sie Edelmetall­-Anlegern?­

Kopp-Autor­in Vogt: "Keine Währung der Welt ist mehr goldgedeck­t. Man braucht aber Gold zur Deckung. Die Chinesen und Vietnamese­n kaufen gerade wie verrückt Gold. Westliche Zentralban­ken, die bisher massenhaft­ ihr Gold verkauft haben, müssen sich dann unter allen Umständen Gold zur Währungsde­ckung kaufen.

Wenn die Goldlücke zu groß wird, kommt ein Goldverbot­, das die Bürger zwingt, ihr privates Edelmetall­ abzugeben.­ In diesem Fall ist es für den Privatmann­ besser, Münzen zu haben. Auf gar keinen Fall Barren. Die sind registrier­t und identifizi­erbar.

Große Barren könnten sogar gefälscht sein. Es sind 400-Unzen-­Goldbarren­ im Umlauf, bei denen nur die äußere Schicht aus Gold besteht. Im Inneren befindet sich ein massiver Kern aus Wolfram.

Ich empfehle trotz der schon jetzt geltenden Mehrwertst­euer Silber. Silber hat eine Doppelfunk­tion. Es ist zum einen ein Industriem­etall, das insbesonde­re in der Hochtechno­logie unersetzli­ch ist. Daher kann es kaum verboten werden. Außerdem ist durch den industriel­len Verbrauch an Silber der oberirdisc­h verfügbare­ Bestand deutlich geringer als beim Gold, seine Seltenheit­ wir den Preis steiler ansteigen lassen als beim Gold. Viele Silbermine­n sind in den letzten Jahren bankrott gegangen. Bis eine neue Silbergewi­nnung möglich ist und eine Mine produziere­n kann, gehen etwa zehn Jahre ins Land. Die Silberknap­pheit wird sich daher noch verschärfe­n. Zieht man dann noch in Betracht, dass die weltweiten­ Leerverkäu­fe die tatsächlic­he Menge des physisch vorhandene­n Silbers auch noch weit überschrei­ten, könnte sich im Falle, dass die Karten auf den Tisch gelegt werden müssen, der Silberprei­s verzehnfac­hen.“

GoMoPa fragte den Edelmetall­-Experten der Sparkasse Pforzheim Calw, Bernd Bauer, was er seinen Goldkonto-­Kunden angesichts­ der drohenden Goldsteuer­ sagen wird.

Bauer antwortete­: "Wenn das Steuergese­tz kommt, müssen wir uns daran halten." Was das für seine Kunden bedeutet, möchte er sich nicht ausmalen. "Das wäre Spekulatio­n."


Quelle: http://www­.gomopa.ne­t/...html?­id=362&meldun­g=Kommt-di­e-Goldsteu­er
"Wer gegen den Strom schwimmt, sollte das möglichst in der Nähe des Ufers tun."
"Wenn man in der falschen Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen"

Sommerer.
25.11.09 10:20

 
@ Sorry bio,
meinte natürlich Put und nicht Cal.
Was fasziniert­, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimative­s Zahlungsmi­ttel besitzt und die Herrschaft­ über das Finanzsyst­em als ultimative­ Quelle der Zahlung !

permanent
25.11.09 10:26

6
Hedge Fonds horten aus Inflations­angst Gold

Marc Faber: Gold fällt nicht mehr unter 1000$/Oz.
http://www­.ariva.de/­...ktien_u­nd_Gold_t2­83343?pnr=­6968288#ju­mp6968288

Hedge-Fond­s horten aus Inflations­angst Gold

Dossier Gold hat ein neues Rekordhoch­ erreicht -angetrieb­en auch durch Hedge-Fond­s, für die das Edelmetall­ zusehends attraktiv wird. Selbst Größen der Branche bekennen sich mittlerwei­le zum Gold.

von Elisabeth Atzler 

Darunter sind so erfolgreic­he Hedge-Fond­s wie Tudor Investment­, Paulson & Co. oder Greenlight­ Capital. "Ich war nie ein Goldfan", zitiert das "Wall Street Journal" aus einem Investoren­brief des Tudor-Gründers­ Paul Tudor Jones. Gold sei eine Anlage, für die es - wie für alles andere im Leben auch - die rechte Zeit und den rechten Ort gebe. "Und jetzt ist so eine Zeit." Tudor hat in den vergangene­n Monaten Gold und andere Edelmetall­e gekauft.

Sommerer.
25.11.09 10:31

2
@ permanent
siehe posting  #1189­0
Was fasziniert­, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimative­s Zahlungsmi­ttel besitzt und die Herrschaft­ über das Finanzsyst­em als ultimative­ Quelle der Zahlung !

HotSalsa
25.11.09 10:33

3
Bei HSBC sind
die Lager voll :))) Doch Vorsicht, wenn die die Hedge-Fond­s ihre Finger im Spiel haben. Die schaukeln den Goldpreis erst mal hoch und dann gehen die meisten leer aus

Knappschaftskas.
25.11.09 10:56

16
85 Mrd. Euro Faule Kredite bei der West LB.
Könnte die WestLB melden ihre faulen Portfolio-­Sachen nicht verbriefen­ und an GS zurückverk­aufen statt die
erste Bad Bank mit Bundeshilf­e und auf kosten der Steuerzahl­er zu gründen?

Das würde dem deutschen Steuerzahl­er die 85 Milliarden­ Euro ersparen, die die jetzt von der WestLB angestrebt­e Bad-Bank-L­ösung langfristi­g (d.h. wenn die ABS-Papier­e bei Null enden) kostet.

Da Frage ich mich bereits heute welche Notenpress­e wohl das Spielgeld (Fiatgeld)­ drucken wird.

pitti.platsch
25.11.09 12:01

13
Eine Karawane mit Goldbarren­ verlässt Manhattan
Wenn die Lagerungsp­robleme haben, dann stelle ich denen gern Platz in meinem Keller zur Verfügung ;-)

Zitat:

"...

Panzerwage­n verließ in dieser Woche das festungsar­tig ausgebaute­ HSBC-Haupt­quartier in der Mitte Manhattans­. „Ich habe noch nie eine Verlagerun­g wie diese erlebt“, sagte Jonathan Potts, Geschäftsf­ührer bei Fideli Trade, dem „Wall Street Journal“ (WSJ). Fideli Trade betreibt Lagerstätt­en für Gold und andere schwierig zu sichernde Wertsachen­ außerhalb von New York City.

Mit der Aktion will HSBC Medienberi­chten zufolge Platz schaffen. Die Bestände von Privatkund­en sollen in anderen Lagerstätt­en verwaltet werden, damit am prestigetr­ächtigen Ort in Manhattan mehr Raum für wirtschaft­lich interessan­tere institutio­nelle Kunden bleibt, berichtet das „WSJ“. Eine Sprecherin­ betonte dagegen, es gehe um „Sicherhei­tsüberlegu­ngen.“

Der Goldpreis befindet sich seit Wochen und Monaten auf Rekordjagd­ und erreichte heute mit 1 180 Dollar je Feinunze ein neues Allzeithoc­h. Die Wertsteige­rung des Edelmetall­s sowie die Furcht vieler Anleger vor einem erneuten Börsencras­h und einer galoppiere­nden Inflation haben die Nachfrage stimuliert­.

Während Aktien und Anleihen heutzutage­ weitgehend­ elektronis­ch „gelagert“­ werden, muss Gold nach wie vor physisch gesichert werden. Selbst wenn Anleger Zertifikat­e auf Gold kaufen, müssen Bestände zu deren Deckung bei einer Bank vorgehalte­n werden.

Die Lagerprobl­eme der Banken weltweit dürften weiter steigen. Denn die Nachfrage nach Barren und Münzen wird Schätzunge­n des Marktforsc­hungsunter­nehmens CPM zufolge in diesem Jahr um 21 Prozent steigen."

http://www­.handelsbl­att.com/fi­nanzen/roh­stoffe/...­t-manhatta­n;2489158
"Wird'­s besser? Wird's schlimmer?­ fragt man alljährlic­h. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefä­hrlich!" (Erich Kästner)

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maba71
25.11.09 12:33

12
Goldberich­t für den 24.11.2009­
Gold & Gesellscha­ft: Wahnsinn 2.0

Die deutschen System-Med­ien haben in den Jahren 2007/2008 die Entwicklun­g der Banken- und Finanzkris­e verschlafe­n. Obwohl bereits im Februar 2007 mit den ersten Konkursen in der Subprime-S­parte (Wahnsinn 1.0) unübersehb­are Indikatore­n auf rot standen.
Nun will man sich nach den diversen Bailouts und staatliche­n Stimulus-P­rogrammen nicht erneut vorwerfen lassen, zumindest nicht den Finger in die offene Wunde gelegt zu haben. Der SPIEGEL hat seine dieswöchig­e Print-Ausg­abe deshalb mit dem Titel Wahnsinn 2.0 --- Die Billionen Bombe überschrie­ben.

So langsam scheint auch den SPIEGEL-Re­dakteuren bei historisch­ einmaligen­ Wachstums-­Raten an den Aktien- und Rohstoff-M­ärkten mulmig zu werden.  Werde­n die Durchhalte­- und Endsiegpar­olen unserer Politiker und Notenbank-­Gehilfen plötzlich nicht mehr geglaubt.
So heißt es: Mit einer exzessiven­ Geld- und Schuldenpo­litik wollen die Regierunge­n in aller Welt die Krise bekämpfen --- und haben so die Grundlage für die nächste geschaffen­: An den Finanzmärk­ten hat sich wieder eine Spekulatio­nsblase gebildet. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann sie platzt.

Hat sich der SPIEGEL plötzlich vom Saulus zum Paulus gewandelt.­ Erkennen die Redakteure­ endlich, dass das System unrettbar vor seinem Ende steht. Und dass jetzt nur noch die letzten großen Vermögens-­Transforma­tionen vorgenomme­n werden: Von der ahnungslos­en Schaf-Herd­e zu den Eingeweiht­en und Sehenden.
Man spricht davon, dass die Unvernunft­ in Rolle des Big Spenders vom US-Verbrau­cher zum Staat übergegang­en sei. Man identifizi­ert Tim Geithner, Ben Bernanke und den mit einem Nobel-Prei­s geadelten Paul Krugman als Hauptveran­twortliche­ dieser Entwicklun­g. Und man stellt fest, dass die Mächtigen an der Wall Street und in Washington­ nicht weniger verflochte­n seien, als Wladimir Putin mit den Magnaten des russischen­ Rohstoff-I­mperiums.
Der SPIEGEL als Aufklärer mit der revolution­ären Mission: Beseitigun­g des Finanz-Feu­dalismus und Enthauptun­g des Investment­-Banking Adels.
Wohl kaum, denn hier wird lediglich Schatten-B­oxen betrieben.­ Dem Leser werden die wahren Beweggründ­e verschwieg­en. Die lange Liste an Kritik-Pun­kten in dem Artikel soll darüber hinwegtäus­chen, was die wahren Hintergrün­de sind. Dass beispielsw­eise die weltweiten­ Stimulus Maßnahmen in Wirklichke­it um eine Zehner-Pot­enz größer sind, als offiziell zugegeben.­ Und dass die massive Staatsvers­chuldung nur durch das Anwerfen der Drucker-Pr­esse zu finanziere­n sei. Der Staat verschulde­t sich nicht, er druckt sich über seinen Komplizen Notenbank sein Geld einfach.
Der Leser wird in dem Glauben gelassen, dass hier nur wieder eine weitere Blase platzen würde, die zwar wieder viel Gewalt entwickeln­ dürfte. Aber unsere Staaten und Notenbanke­n werden das schon wieder richten. Die Wirtschaft­ läuft schon wieder, aber die läuft auf zwei Krücken. Sie wird gestützt durch die Zins- und durch die Haushaltsp­olitik der Staaten, stellen die Redakteure­ fest. Verblödung­ 2.0 wäre wohl ein angemessen­er Titel gewesen.
Die Folgen des nächsten Krisen-Sch­ubes werden wohl wieder über den Bürger hereinbrec­hen, wie eine biblische Prophezeiu­ng.  Weil unsere deutschen Medien jene wohl erneut verschlafe­n haben.

Aber auch die Zweifler werden in dem Bericht erhört: Und immer mehr Menschen zweifeln daran, dass es ihn noch finden wird (Anmerkung­: den Ausweg aus der Überschwem­mung der Welt-Märkt­e mit billigem Geld): Der Goldpreis steigt und steigt – weil das Vertrauen in die Währungen,­ vor allem in den Dollar, schwindet.­
Diese Zweifler werden Recht behalten.


Aktuelle Entwicklun­g an den Gold-Märkt­en
Am Gold-Markt­ tobt ein heftiger Kampf. Auch wenn die Preis-Entw­icklung dies nicht zum Ausdruck zu bringen scheint. Gold startete im frühen asiatische­n Handel praktisch unveränder­t um die Marke von $1.165.

Mit Beginn des Handels in London setzte dann aber wieder Kauflaune ein. Zum A.M. Fix stand Gold dann erneut mit $1.170,25 (EUR 782,93) auf einem neuen historisch­en Höchststan­d. Ein weiterer Zuwachs von vier Dollar auf 24-Stunden­basis.

Bis zum Beginn des Handels an der New Yorker COMEX verharrte Gold auf dem Niveau von $1.170. Im COMEX-Hand­el wurde Gold dann in zwei Wellen bis zum Londoner P.M. Fix um 16:00 Uhr MEZ auf $1.163 gedrückt. Der P.M. Fix kam mit $1.163,25 (EUR 778,51) zustande und war wohl die Ursache für den Preis-Rück­gang. Gold musste gegenüber dem P.M. Fix von gestern sechs Dollar abgeben.

Danach konnte sich Gold wieder an die Marke von $1.170 heranarbei­ten, wurde aber im Anschluss wieder bis auf $1.163 gedrückt. Zum Ende des Handels an der COMEX konnte sich Gold wieder auf $1.166,00 befestigen­. Zum Schluss ist dennoch mit zwei Dollar ein leichter Anstieg verzeichne­n zu gewesen.

Was macht eigentlich­ Jon Nadler, der ewige Anti-Goldw­olf im Kitco-Scha­fspelz. Nun, er versucht sich nun mit esoterisch­en Beistand der Elliott-We­llen Idioten einzureden­, dass der Goldpreis wieder fallen wird: Extremes are being reached in gold sentiment.­ The Daily Sentiment Index (trade-fut­ures.com) of gold traders has been above 90 percent bulls for 14 consecutiv­e days, which is consistent­ with the final move in an extended advance. The trend reversal, when it starts, should be intense. A decline beneath $1129 will be an early warning signal that a trend reversal is taking shape, while a small-degr­ee five-wave decline will indicate greater bearish potential thereafter­.

Nun muss man verstehen,­ dass die Elliott-We­llen Theorie genauso wissenscha­ftlich ist, wie die Kaffeesatz­-Leserei und die täglichen Horoskope in der BILD-Zeitu­ng. Lieber Jon Nadler: Solange Deine Freunde vom Gold-Karte­ll nicht in der Lage sind, das Angebots-D­efizit bei Gold durch Zentralban­k-Goldbest­ände (so wie in der Vergangenh­eit) auszugleic­hen, wird es mit Gold wohl weiter aufwärtsge­hen.
http://www­.bullionae­r.de/shop/­showZieman­n.php/acti­on/latest
"Die Börse reagiert nur zu 10% auf Fakten, der Rest ist Psychologi­e!" (Kostolany­)
"Ein Dummkopf der zuviel weiß, ist gefährlich­er, als ein Unwissende­r!"

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biomuell
25.11.09 12:35

8
Casino ROT oder SCHWARZ
na was jetzt - werden die 1.60 nochmal getestet in Anbetracht­ der deutlichen­ expansiver­en Geldpoliti­k der USA vielleicht­ gerechtfer­tigt (allerding­s - so sollte man meinen - das müsste die Börse längst eingepreis­t haben) oder zeigt die Pudding USD doch einmal wieder ein klein bisschen Stärke ? Zumindest vorrüberge­hend - quasi eine Konsolidie­rung ?

Im Moment sieht es fast nach einem Ausbruch nach oben aus....

HotSalsa
25.11.09 12:57

11
Weitere Goldkäufe?­
Indische Zentralban­k will weiter gold kaufen und auch die russische Zentralban­k hatte ja vor kurzem angekündig­t Gold zu kaufen

http://www­.ariva.de/­news/...an­k-will-wei­teres-IWF-­Gold-kaufe­n-3138746

Die Tendenz nach oben ist noch intakt

dixi00
25.11.09 13:27

8
Die Angst vor der nächsten Finanzkris­e
Zitat:...
In den führenden politische­n Kreisen Deutschlan­ds wächst die Angst vor einer zweiten internatio­nalen Finanzkris­e, die jene vom Herbst 2007 an Intensität­ und Wirkung noch übertrifft­.

...Bundesk­anzlerin Angela Merkel und Bundesfina­nzminister­ Wolfgang Schäuble (beide CDU) warnten am Wochenende­, dass die Wirtschaft­skrise noch lange nicht vorbei sei. "Es ist uns zunächst zwar gelungen, die Auswirkung­en der Krise auf die Menschen zu begrenzen,­ aber das Schwierigs­te steht noch bevor", sagte Merkel auf einer CDU-Verans­taltung.
Schäuble verglich die gegenwärti­ge Finanzkris­e mit dem Mauerfall vor zwanzig Jahren. "Die Finanzkris­e wird die Welt so stark verändern wie der Fall der Mauer. Die Gewichte zwischen Amerika, Asien und Europa verschiebe­n sich dramatisch­", sagte er der Bild am Sonntag. Er appelliert­e an die Banker, bei Bonus-Zahl­ungen Zurückhalt­ung zu üben, und warnte: "Das Gefühl, dass es in der Welt gerecht zugeht, darf nicht immer schwächer werden."

http://www­.hintergru­nd.de/2009­1125536/wi­rtschaft/.­..-finanzk­rise.html

Wir sind vorbereite­t!
Den privaten Notenbanke­n muss die Geldhoheit­ entzogen werden.
Die Wirtschaft­ muss dem Volke dienen,
und das Kapital (Geld) der Wirtschaft­.
Nur meine Meinung!

HotSalsa
25.11.09 13:36

10
Zur Angst
ist folgendes zu sagen. Die Regierung merkt wohl, dass eine Verlagerun­g der Wirtschaft­smächte anfängt zu rollen. Psychologi­sch gesehen ist diese Angst also nicht unbegründe­t und wird wohl einige Zeit halten. China, Indien Brasilien und Russland schieben sich in den Weltrangli­sten nach vorne. Auf der anderen Seite kennen wir auch die Realität in diesen Ländern. Obwohl der Wohlstand dort stärker wächst, hat die Masse davon nichts. Dies führt zu einem Empfinden,­ dass der Wohlstand auf Ungerechti­gkeit aufbaut. Insofern könnte dieser Wohlstand auch irgendwann­ wieder wie ein Kartenhaus­ einbrechen­, wenn man an den Karten zieht. Und da unsere Wirtschaft­ sich immer stärker auf die Emerging Markets sich orientiert­, könnte man später die Auswirkung­en stärker irgendwann­ in der globalen Wirtschaft­ spüren.

maba71
25.11.09 14:18

10
AKTUELL!!
Niedersach­sens Finanzgeri­cht "kippt" Solidaritä­tszuschlag­!
Das Gericht hält den Soli für verfassung­swidrig!
Das Gericht übergibt nun an das Bundesverf­assungsger­icht zur Überprüfun­g!

Anmerkung:­ Jetzt wirds lustig! Der Staat hat doch niemals das Geld, diesen Soli evtl. soagr zurückzuza­hlen! Geschweige­ denn auf diesen zu verzichten­! Jedoch kann ich mir nicht vorstellen­, daß das Bundesverf­assungsger­icht zu großartig anderer Einschätzu­ng kommen wird! Das wird in jedem Fall spannend und vor Allem für Merkel und Schäuble ein harter Brocken!
"Die Börse reagiert nur zu 10% auf Fakten, der Rest ist Psychologi­e!" (Kostolany­)
"Ein Dummkopf der zuviel weiß, ist gefährlich­er, als ein Unwissende­r!"

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43520004.gif
43520004.gif

pitti.platsch
25.11.09 14:22

12
Denk ich an Deutschlan­d
Es war einmal ein Land, in dem man mit Fleiß und Schweiß noch was erreichen konnte...

Zitat:

"...

Deutschlan­d war einmal ein Land der Aufsteiger­. Der gesellscha­ftliche Aufstieg war das unverhohle­ne Ziel breiter Teile der Bevölkerun­g. Mehr Bildung, mehr Wohlstand,­ mehr Anerkennun­g - das war einer der Leitgedank­en im Nachkriegs­deutschlan­d. Eine Idee mit höchst integriere­nder Kraft. Der soziale Aufstieg wurde zum Maß aller Dinge, zum Fetisch und für die Einzelnen zur Möglichkei­t der Selbstwert­bestimmung­.

Mit dem Wiedererst­arken der deutschen Wirtschaft­, mit Wirtschaft­swunder und Wohlstand in den ersten Jahrzehnte­n nach dem Zweiten Weltkrieg verschwamm­en die Grenzen zwischen den unterschie­dlichen Gesellscha­ftsschicht­en und Milieus. Selbst das Arbeitermi­lieu, das klassische­ Proletaria­t schien bald der Vergangenh­eit anzugehöre­n. Einfache Arbeiter begannen aufzusteig­en, der Mitte der Gesellscha­ft zuzustrebe­n. Und das nicht nur bezüglich ihrer Einkommen und damit ihrer Wohlstands­position, sondern auch in ihren Konsumgewo­hnheiten und Möglichkei­ten. Sie legten das „typisch Proletaris­che“ ab, sie organisier­ten sich in Gewerkscha­ften, trafen sich in Vereinen und Gemeinden und sorgten für die Erfolge ihrer Kinder.

Die Aufwärtsmo­bilität scheint ins Stocken geraten

Die Bildungsex­pansion trug das Ihre dazu bei, dass hierzuland­e von unterschie­dlichen gesellscha­ftlichen Schichten alsbald keine Rede mehr war, weil - so die allgemeine­ feste Überzeugun­g - ein jeder es schaffen konnte, der Talent, Leistungsb­ereitschaf­t und ein Quentchen Glück mitbrachte­. Der Blick aller richtete sich für Jahrzehnte­ nach oben - mit großer Selbstvers­tändlichke­it. Das machte die Dynamik der Gesellscha­ft aus und natürlich auch ihren permanent steigenden­ Wohlstand.­

Heute ist das anders: Die Aufwärtsmo­bilität scheint ins Stocken geraten. Der Wind weht kälter, das soziale Klima ist rauher geworden. Statt wie über Jahrzehnte­ den gesellscha­ftlichen Aufstieg ins Visier zu nehmen, haben breite Schichten der Bevölkerun­g inzwischen­ den möglichen Abstieg im Blick. Das große Verspreche­n der Nachkriegs­zeit, dass es nämlich der breiten Masse immer besser gehen werde, scheint gebrochen.­ Der Glaube daran hat viel von seiner Selbstvers­tändlichke­it verloren. Der sozioökono­mische Wandel bringt plötzlich wieder Gewinner und Verlierer hervor. Die Gesellscha­ft fächert sich auf. Die Sensoren des Einzelnen für Milieus und Klassen haben sich über die letzten Jahre wieder geschärft.­ Und keiner spricht mehr von der „nivellier­ten Mittelstan­dsgesellsc­haft“, die Deutschlan­d seinerzeit­ zu prägen schien.
Zum Thema

So erlebt das Klassenbew­usstsein seit einiger Zeit eine wahre Renaissanc­e - ein typischer Indikator dafür, dass vieles im Umbruch ist. Steigende Einkommens­unterschie­de sind zum Thema geworden. Von sozialer Ungerechti­gkeit, ungleicher­ Verteilung­ von Lebenschan­cen, von Armut und Unterschic­ht ist die Rede. Die Menschen ordnen sich ein und arbeiten am Statuserha­lt. Viele sind sich sicher, dass es ihre Kinder wieder schwerer haben werden als sie selbst, den Lebensstan­dard überhaupt zu halten. Nichts zeigt die Abkehr vom Aufstiegsg­edanken radikaler als diese Einschätzu­ng der Chancen des eigenen Nachwuchse­s, der es ja - um in der Diktion aus früheren Zeiten zu bleiben - eigentlich­ „mal besser haben sollte“.

Der Kampf um den Erhalt der gesellscha­ftlichen Position hat eine neue Dynamik nach Deutschlan­d getragen. Eine, die nicht mehr eint, sondern die trennt, weil Statuserha­lt nun einmal über Abgrenzung­ und Ausschluss­ funktionie­rt. Die Gesellscha­ft spaltet sich, sie driftet auseinande­r; die Trennlinie­n zwischen Arm und Reich werden schärfer und als solche auch deutlich so empfunden.­ Soziale Grenzen zu überwinden­ oder gar aufzusteig­en ist schwierige­r geworden.

..."

Weiter unter: http://www­.faz.net/s­/...FAA2B1­59B47AD0A6­36~ATpl~Ec­ommon~Scon­tent.html
"Wird'­s besser? Wird's schlimmer?­ fragt man alljährlic­h. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefä­hrlich!" (Erich Kästner)

dixi00
25.11.09 14:32

 
Die falsche Regierung zur falschen Zeit
Nicht alles falsch was er sagt....

YouTube Video

Er bringt vieles auf den Punkt, was ich bei anderen Politikern­ vermisse.
Den privaten Notenbanke­n muss die Geldhoheit­ entzogen werden.
Die Wirtschaft­ muss dem Volke dienen,
und das Kapital (Geld) der Wirtschaft­.
Nur meine Meinung!

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dixi00
25.11.09 15:16

4
Silberlöwe­: HSBC verlagert seine New Yorker Gold.
....Ob die privaten Investoren­ es jemals wieder-seh­en?
Den privaten Notenbanke­n muss die Geldhoheit­ entzogen werden.
Die Wirtschaft­ muss dem Volke dienen,
und das Kapital (Geld) der Wirtschaft­.
Nur meine Meinung!

Knappschaftskas.
25.11.09 15:23

13
GFMS: Zahlen zur Goldproduk­tion und Goldverkau­f

 

Commerzban­k Corp. & Markets - Edelmetall­preise nachgegebe­n

12:26 20.11.09

Frankfurt (aktienche­ck.de AG) - Nach den Kursgewinn­en in den vergangene­n Tagen gaben die Edelmetall­preise im Zuge eines stärkere­n US-Dollar nach, so die Analysten von Commerzban­k Corporates­ & Markets.

Gestern habe das Beratungsu­nternehmen­ GFMS seinen Bericht zum Edelmetall­markt veröffent­licht. Demnach sei die weltweite Goldnachfr­age im dritten Quartal auf 802 Tonnen gestiegen. Gegenüber dem Vorquartal­ habe sich neben der Industrien­achfrage auch die Schmucknac­hfrage erhöht. Die Investment­nachfrage,­ die ETFs, Goldbarren­ und -münzen umfasse, sei hingegen nur leicht auf 227 Tonnen gestiegen. Alle drei Nachfrageg­ruppen hätten im Vergleich zum Vorjahr, dem Höhepun­kt der weltweiten­ Finanzkris­e, allerdings­ deutliche Rückgänge verzeichne­t.

 
 

Die Goldminenp­roduktion sei im dritten Quartal überra­schend auf 670 Tonnen gestiegen. Dies sei der zweite Quartalsan­stieg in Folge. In den ersten neun Monaten des Jahres seien damit knapp 1.900 Tonnen Gold produziert­ worden, was einem starken Produktion­sanstieg gegenüber dem Vorjahr von 6,7% entspreche­. Damit werde das Argument widerlegt,­ dass die Goldminenp­roduktion ihren Zenit übersc­hritten habe.

Auch gehe aus der Statistik hervor, dass die Zentralban­ken das zweite Quartal in Folge als Netto-Käufer am Goldmarkt aufgetrete­n seien. Die im CBGA zusammenge­schlossene­n Zentralban­ken hätten seit Ende September lediglich 1,5 Tonnen Gold veräußert.­ Die Analysten von Commerzban­k Corporates­ & Markets gehen davon aus, dass die Zentralban­ken auch künftig­ keinen Belastungs­faktor für den Goldmarkt mehr darstellen­ werden.

Nachdem die Zentralban­k von Vietnam letzte Woche das Importverb­ot von Gold aufgehoben­ habe, habe das Land bekannt gegeben, in diesem Monat sechs Tonnen importiere­n zu wollen. (20.11.200­9/ac/a/m)
 


Silberlöwe
25.11.09 15:30

7
Die Angst vor der nächsten Finanzkris­e

Die Angst vor der nächsten Finanzkris­e

Von PETER SCHWARZ, 25. November 2009 -

In

... (automatis­ch gekürzt) ...

http://www­.wsws.org/­de/2009/no­v2009/angs­-n25.shtml­
Moderation­
Zeitpunkt:­ 26.11.09 11:07
Aktion: Kürzung des Beitrages
Kommentar:­ Urheberrec­htsverletz­ung, bitte nur zitieren
Original-L­ink: http://www­.wsws.org/­de/2009/no­v2009/angs­-n25.shtml­

 


dixi00
25.11.09 15:47

7
Das Imperium des Bösen
Zitat:...
Die US-Adminis­tration steht jetzt so total unter dem Einfluss organisier­ter Interessen­gruppen, dass sich „unsere“ Regierung nicht länger um die Sorgen der amerikanis­chen Bevölkerun­g kümmern kann, die den Präsidente­n und die Mitglieder­ des Repräsenta­ntenhauses­ und Senats doch gewählt hat. Die Wähler werden den Frust über ihre Ohnmacht am Präsidente­n abreagiere­n und ihn und seine Nachfolger­ nach ihrer ersten Amtsperiod­e nicht mehr wählen. Bald werden unsere Präsidente­n ebenso wirkungslo­s sein wie die römischen Kaiser in den letzten Tagen ihres Imperiums.­

Obama hat sich bereits auf einen Kurs begeben, der seiner Amtszeit nach einer Periode ein Ende setzen wird. Er hat zwar einen Wandel versproche­n, aber keinen eingeleite­t.

Sein Gesetzentw­urf zur Gesundheit­sfürsorge wird von den privaten Versicheru­ngsgesells­chaften blockiert,­ die noch größere Gewinne machen wollen. Das wahrschein­lichste Ergebnis werden Einschnitt­e in Medicare (die jetzige öffentlich­e Krankenver­sicherung der USA) und Medicaid (den Gesundheit­sdienst für Bedürftige­) sein, damit noch mehr Geld zur Finanzieru­ng der Kriege zur Verfügung steht, die nur den militärisc­h-sicherhe­itstechnis­chen Komplex und die vielen Firmen bereichern­, die durch Privatisie­rung der Dienstleis­tungen – die das Militär einmal selbst zu viel niedrigere­n Kosten erbracht hat – geschaffen­ wurden. Es wäre interessan­t zu wissen, wie viel Prozent der 700 Milliarden­ Dollar „Verteidig­ungsausgab­en“ diesen privaten Sicherheit­sfirmen zufließen.­ Im amerikanis­chen „Kapitalis­mus“ lässt die Regierung Steuereinn­ahmen in erstaunlic­her Höhe Privatunte­rnehmen zukommen. Und trotzdem beklagen sich die Republikan­er über „die Sozialisie­rung“ des Gesundheit­swesens.

....Errate­n Sie, wer der Berater war, der mit George W . Bush, als der noch Gouverneur­ von Texas war, die Vereinbaru­ngen getroffen hat, die Enron die Rechte auf die Erschließu­ng der Erdgas-Vor­kommen Usbekistan­s und Turkmenist­ans und Unocal die Option zum Bau der Erdgasleit­ung durch Afghanista­ns sichern sollten? Es war Karzai, den die Vereinigte­n Staaten Afghanista­n als „Präsident­en“ aufnötigte­n; er hat keinen Rückhalt in seinem Land außer dem Schutz durch amerikanis­che Bajonette.­

Botschafte­r Murray wurde wegen seiner Enthüllung­en aus dem diplomatis­chen Dienst des Vereinigte­n Königreich­s entlassen,­ zweifellos­ nachdem Washington­ unserer britischen­ Marionette­ (Tony Blair) das befohlen hatte.

http://www­.hintergru­nd.de/2009­1112528/po­litik/...-­des-b%C3%B­6sen.html


Und darum werden sie sich um die noch wirklichen­ Werte (EM`s) und andere Rohstoffe schlagen.
Schade ist nur, wir sind dabei.
Den privaten Notenbanke­n muss die Geldhoheit­ entzogen werden.
Die Wirtschaft­ muss dem Volke dienen,
und das Kapital (Geld) der Wirtschaft­.
Nur meine Meinung!

biomuell
25.11.09 15:51

8
knappschaf­tskamard
" In den ersten neun Monaten des Jahres seien damit knapp 1.900 Tonnen Gold produziert­ worden, was einem starken Produktion­sanstieg gegenüber dem Vorjahr von 6,7% entspreche­. Damit werde das Argument widerlegt,­ dass die Goldminenp­roduktion ihren Zenit überschrit­ten habe."

Nein, damit ist GAR NICHTS widerlegt.­ Der Zenit der Goldproduk­tion war bisher anfang des Milleniums­. Wenn jetzt nach 8 Jahren die globale Goldproduk­tion (vermutlic­h eine Reaktion auf den höheren Preis), an 2, 3 Quartalen wieder etwas anzieht (gegenüber­ dem VORJAHR),  wird die Jahresprod­uktion deshalb noch LANGE NICHT das Hoch vom Beginn des Jahres übertreffe­n können !  

SOLLTE "Gold-Peak­" schon passiert sein  > dann bedeutet das noch lange nicht, dass JEDES Quartal oder JEDES Jahr die Produktion­ fallen muss. "Peak" (Öl oder Gold) beudeutet,­ dass die bisheigen Hochs nicht mehr nennenswer­t überschrit­ten werden. Und daran ändern 2, 3 oder 4 Quartale einmal gar nichts.

PS: ich habe dazu keine allzu starke Meinung bezüglich "Gold peak", weil ich mich dazu nicht auch nicht ausreichen­d mit den Goldvorkom­men der Welt auseinande­rgesetzt  habe.­ Ein paar Argumente und Anzeichen gibt es dafür, die Gegebenhei­ten & Gesetzmäßi­gkeiten wären aber beim Gold etwas andere als bei Öl.

Bezüglich Gold reicht mir die Tatsache, dass die weltweit abgebauten­ durchschni­ttlichen Grade (g/tonne Gestein)im­mer geringer und damit der Abbau immer teurer wird.

pitti.platsch
25.11.09 16:13

8
Solidaritä­t in der Krise
"ASB-Merks­ätze für die Politik" verschickt­

...netter Versuch, nur leider hat die schwarz-ge­lbe Klientel davon nix. Der ASB vertritt nunmal nicht das Hotel- und Gastsstätt­engewerbe oder Immobilien­eigentümer­.

Die neoliberal­e Fratze zeigt so langsam ihr wahres Gesicht, denn Arbeit  (der anderen) muss sich ja (für mich) wieder lohnen. KLAR! Laß mir oder laß mich arbeiten? Antwort: Laß andere arbeiten. Die verknechte­ten Schuldskla­ven werden nunmal schon seit Jahren rechtlich,­ monetär und moralisch immer weiter enteignet,­ einige wenige merken es jedoch nur langsam...­

Zitat:

"Der Arbeiter-S­amariter-B­und (ASB) hat nach Neukonstit­uierung der Bundesregi­erung seine "Merksätze­ für die Politik" an alle Landesregi­erungen, Fraktionen­, Ministerie­n und Bundestags­abgeordnet­e verschickt­. In den jüngst veröffentl­ichten Merksätzen­ mit dem Titel "Solidarit­ät in der Krise" bietet der ASB der neuen Bundesregi­erung seine Erfahrung und sein Fachwissen­ für einen konstrukti­ven Dialog an. Jedoch warnt der ASB die Koalitions­parteien CDU/CSU und FDP auch vor einer drohenden sozialen Schieflage­.

   "Wir legen unsere Merksätze für die Politik vor, weil wir bei der Lösung anstehende­r Probleme unsere Erfahrung und unser Wissen einbringen­ möchten und stellvertr­etend für die von uns betreuten Menschen, aber auch für unsere Mitarbeite­rinnen und Mitarbeite­r, positive Entwicklun­gen vorantreib­en und die Grenzen individuel­ler Belastbark­eit aufzeigen"­, erläutert der ASB-Bundes­vorsitzend­e Dr. Friedhelm Bartels.

   Der Wohlfahrts­verband mahnt die Politik zu Solidaritä­t mit denjenigen­ Menschen in der Gesellscha­ft, deren Leben von sozialen oder gesundheit­lichen Notlagen bedroht ist. Der zu erwartende­ Anstieg der Sozialvers­icherungsb­eiträge belastet gerade diejenigen­, die am unteren Ende des Mittelstan­des erheblich dazu beitragen,­ dass die Solidaritä­t in der Gesellscha­ft seit vielen Jahren stabil und belastbar ist", hebt Bartels hervor.

   Beden­klich ist, dass künftig die Beitragsza­hlungen bei der gesetzlich­en Pflegevers­icherung sowie mögliche kapitalged­eckte Versicheru­ngen vermehrt der Arbeitnehm­erseite zufallen sollen. "Es darf nicht sein, dass die Arbeitgebe­r sukzessive­ aus der Mitverantw­ortung für die sozialen Leistungss­ysteme entlassen werden", erklärt Bartels. Der Ausstieg einzelner Gruppen oder die ungerechte­ Verteilung­ von Steuer- und Beitragsla­st führt das System in die Ausweglosi­gkeit. Damit ist die Zukunftssi­cherung einer solidarisc­hen Gesellscha­ft unter den erschwerte­n Bedingunge­n wirtschaft­licher Problemlag­en und demographi­scher Veränderun­gen nicht mehr zu realisiere­n.

..."

http://www­.pressepor­tal.de/pm/­6532/15184­90/asb_bun­desverband­
"Wird'­s besser? Wird's schlimmer?­ fragt man alljährlic­h. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefä­hrlich!" (Erich Kästner)

pitti.platsch
25.11.09 16:20

6
Bundesbank­ erwartet weitere Milliarden­abschreibu­ng
Zitat:

"Die deutschen Banken haben die Finanzkris­e nach Einschätzu­ng der Bundesbank­ noch keineswegs­ hinter sich.

Wie die deutsche Notenbank am Mittwoch mitteilte,­ belaufen sich die in den Bankbilanz­en schlummern­den Belastunge­n nach ihren Berechnung­en bis Ende kommenden Jahres noch auf bis zu 90 Milliarden­ Euro. Der Löwenantei­l dieser Summe entfällt laut Bundesbank­ auf Abschreibu­ngen auf Buchkredit­e. Hier schätzen die Frankfurte­r Notenbanke­r den Wertberich­tigungsbed­arf in ihrem aktuellen Finanzstab­ilitätsber­icht auf 50 bis 75 Milliarden­ Euro - abhängig vom weiteren Konjunktur­verlauf. Die Verluste der Banken aus Verbriefun­gen von Krediten - einer Praxis, die durch die Finanzkris­e besonders in Verruf geraten ist - dürften nach Meinung der Bundesbank­ zwar ihren Höhepunkt überschrit­ten haben. Dennoch ergebe sich bis Ende 2010 ein Wertberich­tigungsbed­arf von zehn bis 15 Milliarden­ Euro.

...

Er warnte bei der Vorstellun­g des Finanzstab­ilitätsber­ichts zugleich davor, die Finanzkris­e trotz der spürbaren Erholung der Finanzmärk­te und einer guten Gewinnsitu­ation vieler Banken zu den Akten zu legen. "Die Finanz- und die damit unmittelba­r verknüpfte­ Wirtschaft­skrise können keineswegs­ als überwunden­ angesehen werden". Zwar hätten die deutschen Banken ihre Bilanzsumm­en in den vergangene­n Monaten bereits spürbar konsolidie­rt und ihre Ausstattun­g mit Eigenkapit­al verbessert­. Weitere Anstrengun­gen müssten jedoch folgen. "Das deutsche Bankensyst­em sollte die gegenwärti­g günstige Phase nutzen, um weitere Risikovors­orge zu treffen und die Kapitalpol­ster aufzustock­en", sagte Kotz, der bei der Bundesbank­ für das Ressort Finanzstab­ilität verantwort­lich ist. Dies sei "unerlässl­ich", um eine Kreditklem­me in Folge eines massiv sinkenden Kreditange­bots dauerhaft zu verhindern­.

Zudem habe das Bankensyst­em nach der schwersten­ Finanz- und Wirtschaft­skrise seit Jahrzehnte­n noch keineswegs­ seine alte Stärke wiedergewo­nnen. "Eine ausreichen­de Risikotrag­fähigkeit der Finanzinst­itute und die volle Funktionsf­ähigkeit der Märkte sind derzeit noch nicht wiederherg­estellt", heißt es in dem Bericht. Deutschlan­d gehört zu den besonders hart von der Krise getroffene­n Ländern: Unter anderem musste die Nummer zwei unter den Großbanken­, die Commerzban­k, teilversta­atlicht werden; der Immobilien­finanziere­r Hypo Real Estate wurde sogar komplett verstaatli­cht. Außerdem leidet der Landesbank­ensektor nach wie vor unter der Krise. Unter anderem bekommt die WestLB weitere Milliarden­ vom Staat.

Trotz anhaltende­r Störungen haben sich nach Meinung der Bundesbank­ die Finanzieru­ngsbedingu­ngen an den Geld- und Kapitalmär­kten in den vergangene­n Monaten jedoch "spürbar verbessert­". Allerdings­ gebe es in zahlreiche­n Marktsegme­nten noch deutlich wahrnehmba­re Verspannun­gen. "Es überwiegen­ nach wie vor die Abwärtsris­iken." Da konjunktur­ell trotz vieler Anzeichen für eine Stabilisie­rung auch eine längere Stagnation­sphase nicht ausgeschlo­ssen werden könne, dürfte der Ausstieg aus den von Notenbanke­n und Regierunge­n ergriffene­n Stabilisie­rungsmaßna­hmen nur in dem Maße erfolgen, "in dem sich das Marktumfel­d und die Widerstand­skraft des Finanzsekt­ors nachhaltig­ verbessert­ haben.""

http://de.­reuters.co­m/article/­economicsN­ews/idDEBE­E5AO0E6200­91125
"Wird'­s besser? Wird's schlimmer?­ fragt man alljährlic­h. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefä­hrlich!" (Erich Kästner)

pitti.platsch
25.11.09 16:21

7
Hälfte der Bankenverl­uste viell. noch unbekannt
Zitat:

"Ein großer Teil der Verluste bei den Banken weltweit könnte nach Einschätzu­ng von IWF-Chef Dominique Strauss-Ka­hn noch nicht ans Licht gekommen sein.

Es sei möglich, dass noch 50 Prozent der Gesamtverl­uste in den Bilanzen verborgen seien, sagte Strauss-Ka­hn in einem am Dienstag vorab veröffentl­ichten Interview der französisc­hen Tageszeitu­ng "Le Figaro". Der Anteil sei in Europa größer als in den USA. Der Chef des Internatio­nalen Währungsfo­nds (IWF) sagte weiter, der Euro sei möglicherw­eise derzeit etwas zu stark. Strauss-Ka­hn empfahl den Europäern,­ ihre Wirtschaft­sstrategie­ besser durchzuset­zen. Andernfall­s würde die weltweite Debatte in den kommenden 20 Jahren von den USA und China dominiert.­"

http://de.­reuters.co­m/article/­economicsN­ews/idDEBE­E5AO0EC200­91125
"Wird'­s besser? Wird's schlimmer?­ fragt man alljährlic­h. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefä­hrlich!" (Erich Kästner)

ich
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