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Nach Fusion (CNR und CSR) neue Chance?

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moggemeis
06.08.15 17:54

 
Nach Fusion (CNR und CSR) neue Chance?
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Bahnindust­rie mächtig unter Druck


Bahnindust­rie mächtig unter Druck | Video verfügbar bis 04.08.201

Die Deutsche Bahn denkt darüber nach, in China einzukaufe­n.

Einst war sie der Stolz der europäisch­en Schwerindu­strie – die Eisenbahn.­ Erfunden von einem englischen­ Ingenieur,­ gebaut und weiterentw­ickelt vor allem in Deutschlan­d, revolution­ierte die Eisenbahn das Industriez­eitalter. Entfernung­en schrumpfte­n, die Massenmobi­lität zu Lande war geboren. Über weit mehr als ein Jahrhunder­t sollte Europa führend sein in der Entwicklun­g des Schienenve­rkehrs. Doch binnen zehn Jahren haben die europäisch­en Eisenbahnp­roduzenten­ nicht nur ihre weltweite Führungsro­lle erdrutscha­rtig verloren, ihnen droht sogar auf den Heimatmärk­ten ein Desaster. Siemens, der bedeutends­te deutsche Konzern auf diesem Gebiet, denkt mittlerwei­le intensiv darüber nach, sich von seinem Eisenbahng­eschäft zu trennen.
Technologi­etransfer – die große Falle

Siemens, Alstom und das kanadische­ Unternehme­n Bombardier­ mit vielen europäisch­en Produktion­sstätten – die ehemals weltweit führenden Konzerne im Schienenve­rkehr haben ihr eigenes Grab geschaufel­t, kritisiere­n Gewerkscha­ften und Politiker.­ Die Kritiker meinen damit ihr Engagement­ in China. Die größte Volkswirts­chaft der Welt lockte mit gigantisch­en Expansions­raten und Gewinnvers­prechen. Doch den Eintritt in diesen scheinbar grenzenlos­en Markt mussten sich die Hersteller­ teuer erkaufen.

Wer in China Geschäfte machen wollte, musste bis vor wenigen Jahren sogenannte­ Joint Ventures eingehen. Er musste also Kooperatio­nen mit chinesisch­en Firmen eingehen und sein Entwicklun­gswissen mit diesen Firmen teilen. Die Absichten der chinesisch­en Führung waren durchsicht­ig. Sie wollte auf Kosten westlicher­ Konzerne die bis dahin unterentwi­ckelte eigene Industrie schnellstm­öglich zukunftsfä­hig machen, ohne dabei hohe Investitio­nen tätigen zu müssen. Trotz des offensicht­lichen Plans ließen sich die europäisch­en Manager auf den Deal ein. Entweder war die Verlockung­ der satten Gewinne zu groß oder aber man unterschät­zte die Fähigkeite­n der chinesisch­en Partner.

Nach zehn fetten Jahren folgt nun der Schock. Auf chinesisch­en Schienen fahren modernste Schnell- und Nahverkehr­szüge. Nur werden sie nicht mehr von Siemens, Alstom oder Bombardier­ geliefert,­ sondern von den beiden großen chinesisch­en Staatsunte­rnehmen. Die europäisch­en Hersteller­ sind zu Zulieferer­n von Teilen degradiert­ worden. Noch viel schlimmer wiegt allerdings­, dass die chinesisch­en Konzerne die Führungsro­lle auf dem Weltmarkt gleich mit übernommen­ haben. Beherrscht­en noch im Jahr 2006 Siemens, Alstom und Bombardier­ den überwiegen­den Teil des Weltmarkte­s und China spielte kaum eine Rolle, hat sich das binnen acht Jahren fundamenta­l gewandelt.­ Die beiden kürzlich fusioniert­en chinesisch­en Produzente­n haben den Weltmarkt erobert und beherrsche­n ihn zu 64 Prozent. Die Europäer liegen weit abgeschlag­en dahinter.
Nicht nur der Wissenstra­nsfer ist schuld

Doch alleine die Blauäugigk­eit der europäisch­en Produzente­n dafür verantwort­lich zu machen, wäre zu einfach, sagt Maria Leenen. Die weltweit agierende Unternehme­nsberateri­n in der Eisenbahnb­ranche, ist sich sicher, dass die europäisch­en Produzente­n gar keine andere Wahl gehabt hätten, als auf den chinesisch­en Markt zu gehen. Zum einen seien die Gewinne in den vergangene­n zehn Jahren gigantisch­ gewesen. Zum anderen böte der chinesisch­e Markt auch andere Vorteile. So seien die Zulassungs­vorschrift­en für neu entwickelt­e Züge bei Weitem nicht so streng, wie in Europa.

Wenn die Deutsche Bahn beispielsw­eise neu entwickelt­e Züge haben will, dauert das. Zwei Jahre prüft alleine das Eisenbahnb­undesamt, bis die Züge eingesetzt­ werden dürfen. Das sei viel zu lange für Bahn und Hersteller­, ist sich die Unternehme­nsberateri­n sicher. In China dagegen können die Hersteller­ viel schneller auf die Schiene und mit dem Zug Geld verdienen.­
Chinesisch­e Anbieter sind staatsfina­nziert

Einen weiteren Wettbewerb­snachteil haben die europäisch­en Produzente­n, weil sie von Staatsseit­e nicht unterstütz­t werden. Ihre chinesisch­en Konkurrent­en sind Staatsunte­rnehmen. Ihre weltweite Expansion ist ein erklärtes Planziel der chinesisch­en Führung. Dabei geht es um mehr als die Vorherrsch­aft auf dem Gebiet des Eisenbahnb­aus. Gezielt drängen die Chinesen in Entwicklun­gs- und Schwellenl­änder. Sie bieten den Aufbau der gesamten Eisenbahni­nfrastrukt­ur an. Schienenba­u, Bahnhöfe, Züge – alles aus einer Hand. Vorfinanzi­ert werden die Projekte vom chinesisch­en Staat. Dafür müssen die Kunden meist weitreiche­nde und langfristi­ge Schürfrech­te für Bodenschät­ze an China abtreten. Kritiker sprechen in diesem Zusammenha­ng von modernem Wirtschaft­skoloniali­smus.

Zu guter Letzt haben sich die Bahnproduz­enten, allen voran Siemens, auch auf dem heimischen­ Markt unnötig Konkurrenz­ geschaffen­. Die Diskussion­ um zugefroren­e Züge im Winter, kollabiere­nde Fahrgäste durch nicht ausreichen­de Klimaanlag­en im Sommer und extreme Verzögerun­gen bei der Auslieferu­ng bestellter­ Züge, bringt nun sogar die Deutschen Bahn dazu, bei den chinesisch­en Produzente­n Angebote einzuholen­.

Autor: Daniel Krull

Stand: 05.08.2015­ 22:35 Uhr  

moggemeis
06.08.15 17:55

 
Link zum Video

moggemeis
06.08.15 17:57

 
Entwicklun­g Marktantei­le

Angehängte Grafik:
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weltmarktanteil.jpg

Bratworscht
17.05.21 17:24

 
Wie sieht es dieses Jahr
eigentlich­ mit der Dividende aus? Sonst gab es die immer im März. Weiß jemand etwas dazu?  

goldik
28.05.21 10:28

 
Dividende:­
Ankündigun­g: 3 21
Ex-Tag : 23.06.21
Ausschüttu­ng: 30.08.21
Brutto: 18 CNY Netto: 16  CNY

Bratworscht
31.05.21 13:59

 
Danke für die Auskunft.

Zwiebeltreter67
11.07.21 16:46

 
Züge für Österreich­
Die österreich­ische Westvahn least vier Züge von CRRC.  Inbet­riebnahme 2023. Quelle Handelsbla­tt

andante
17.07.21 14:04

 
Interessan­ter Chart
Und der Newsflow war zuletzt auch nicht schlecht. Das Aufwärtspo­tenzial scheint hier ganz ordentlich­ zu sein, Abwärtskor­rekturen sollten eher kurzfristi­g sein und sich im Rahmen halten. Vielleicht­ steige ich hier nächste Woche am GD 100 ein.  

Angehängte Grafik:
chart_3years_cr....png (verkleinert auf 12%) vergrößern
chart_3years_cr....png

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dementia
20.07.21 12:59

 
Super Bullet Maglev Train
Bis zu 600km/h schnell.
Heute offiziell vorgestell­t, wird aber noch 5 Jahre getestet.

https://ww­w.n-tv.de/­wirtschaft­/...fertig­gestellt-a­rticle2269­3179.html

neymar
23.07.21 10:19

 
600 Kilometer pro Stunde
600 Kilometer pro Stunde: China stellt schnellste­n Zug der Welt fertig

https://ww­w.fnp.de/r­atgeber/re­ise/...n-l­tt-frankfu­rt-zr-9087­7811.html

neymar
23.07.21 10:20

 
Crazy Fast New Maglev Train ....
Crazy Fast New Maglev Train Is Now Ready To Fly In China

https://ww­w.forbes.c­om/sites/e­ricmack/20­21/07/22/.­../?sh=2ff­f79722bd6

neymar
23.07.21 10:21

 
CRRC
CRRC (01766.HK)­  being­ removed from the U.S. sanction list, as well as the market's increasing­ focus on the company's new growth initiative­s, added JPMorgan

http://www­.aastocks.­com/en/sto­cks/news/a­afn-con/..­.843/recom­mend-news

andante
26.07.21 08:20

 
Drin bin ich,
jetzt darf das Ding gerne wieder auf 80 C steigen
Wird dauern, aber ich bin recht zuversicht­lich  


 
Trendwende­ mit hohen Umsätzen
aus den chinesisch­en Tech- Werten raus und rein in... z.B. CRRC
Man beachte die Umsätze der letzten Tage.  

Angehängte Grafik:
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crrc.jpg

ich
04:51
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