Asiens Märkte unter Druck - Zweifel an Handelsabkommen

Dienstag, 04.12.2018 04:59 von Handelsblatt - Aufrufe: 352

Die Euphorie ihrer US-Börsenkollegen über die Annährung mit China im Zollstreit teilen die Anleger in Fernost nicht. Der Nikkei notiert schwächer.

Zweifel am Waffenstillstand zwischen den USA und China im Handelskonflikt haben die Aktienmärkte in Asien am Dienstag belastet. Viele Börsianer zeigten sich skeptisch, ob die beiden weltweit führenden Volkswirtschaften ihre Streitigkeiten vor Ablauf der 90-Tage-Frist beilegen können.

„Die jüngsten Nachrichten zum Handel beinhalten mehr Fragen als Antworten“, schrieben die Analysten der National Australia Bank. „Es scheint so zu sein, dass mehr Details und Anzeichen eines Fortschritts nötig sind, wenn die ursprünglich guten Gefühle nach dem Waffenstillstand Bestand haben sollen.“

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte am Mittag 0,7 Prozent schwächer bei 22.419 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab 1,2 Prozent nach auf 1669 Zähler. Viele Investoren nahmen Gewinne bei den Aktien mit, die am Vortag zugelegt hatten. Auch außerhalb Japans fielen die Kurse. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verlor 0,2 Prozent, der Index der Börse Shanghai und Shenzhen gab 0,2 Prozent nach.

Der Ölpreis legte dagegen vor einem wichtigen Treffen des Ölkartells Opec zu, ein Barrel leichtes US-Öl kostete mit 53,23 Dollar (Dollarkurs) 0,5 Prozent mehr als am Vortag. Am Devisenmarkt geriet der Dollar unter Druck und kostete mit 113,3 Yen 0,3 Prozent weniger. Der Euro wurde kaum verändert zum späten New Yorker Handel mit 1,1367 Dollar gehandelt. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9966 Franken je Dollar und 1,1331 Franken je Euro gehandelt.

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