Goldman Sachs fährt Gewinn von 2,8 Milliarden Dollar ein

Neben einem sehr profitablen Wertpapierhandel konnte die Investmentbank auch von der US-Steuerreform von Präsident Trump profitieren.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) hat zu Jahresbeginn vom Ende der Flaute an der Kapitalmärkten und der Steuerreform in den USA profitiert. Das Wall-Street-Haus fuhr in den ersten drei Monaten einen Gewinn von 2,8 Milliarden Dollar (Dollarkurs) ein, wie das Institut am Dienstag in New York mitteilte. Das lag über den Erwartungen der Analysten. Die Erträge summierten sich auf zehn Milliarden Dollar – gut zwei Milliarden Dollar mehr als im ersten Quartal vergangenen Jahres.

Vor allem der Wertpapierhandel lief gut für den Konkurrenten der Deutschen Bank. Goldman verbuchte Erträge von 2,31 Milliarden Dollar im Aktienhandel und 2,07 Milliarden Dollar bei Anleihen, Währungen und Rohstoffen – 38 beziehungsweise 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Goldman Sachs war im Schlussquartal 2017 wegen des mauen Handelsgeschäfts und einmaliger hoher Kosten für die US-Steuerreform erstmals seit 2011 in einem Quartal in die roten Zahlen gerutscht.

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Quelle: Handelsblatt