Deutsche Börse: Jenseits der Fusion!

Kommentar von Peter Niedermeyer

Liebe Leser,

es sieht bekanntlich so aus, als ob die geplante Fusion von Deutsche Börse AG mit der Londoner Börse (LSE) gescheitert ist. Offiziell ist das noch nicht, aber da die LSE den von der EU-Kommission geforderten Verkauf einer italienischen Tochter abgelehnt hat, dürfte eine Ablehnung der Fusion durch die EU-Kommission wahrscheinlich sein. Die Deutsche Börse teilte dazu mit, dass man eine Entscheidung der EU-Kommission bis Ende März erwarte. Wir werden sehen. Ich persönlich fände es gar nicht schlecht, wenn die Fusion scheitert. Denn einen Firmensitz in London und damit außerhalb der Europäischen Union fände ich für die Deutsche Börse in einem fusionierten Unternehmen unpassend. Was gibt es unabhängig davon Neues bei der Deutsche Börse AG?

Deutsche Börse AG will die „Nodal Exchange Holding“ übernehmen

Die Deutsche Börse AG hat unabhängig von der anvisierten Fusion mit der LSE eigene Expansionspläne durchgeführt. So wurde diesen Monat vermeldet, dass man sich mit den Gesellschaftern der „Nodal Exchange Holdings“ über den Kauf der Anteile „im Grundsatz geeinigt hat“. Der Kaufpreis soll im „niedrigen dreistelligen Millionenbereich (in USD) liegen. Es handelt sich dabei um eine Derivatebörse. Ohne nähere Angaben zu dem Deal (Was genau kostet der Spaß? Wie ist der Ergebnisbeitrag von Nodal zukünftig? Wie wird finanziert?) kann ich den nicht seriös einordnen.

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