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Wie Sie Altverluste zu Steuergewinnen machen

Clever und flexibel anlegen heißt auch, den Begierden des Fiskus Grenzen zu setzen. 2013 ist da exorbitant viel drin. Wie Anleger Börsenaltlasten mit Gewinnen verrechnen.

Wolfgang Heinemann ist 45 und seit Ende der Achtzigerjahre an der Börse aktiv. Vor Fehlgriffen hat ihn aber auch seine große Börsenerfahrung nicht bewahrt: Im Juni 2008 kaufte er ein Zertifikat, mit dem er von steigenden Kursen der Deutsche-Bank-Aktie profitiert hätte. Hätte. Nach der Lehman-Pleite 2008 rutschte die Deutsche-Bank-Aktie von über 80 auf 16 Euro. Heinemann zog die Reißleine, verkaufte sein Zertifikat mit großem Verlust. Zusammen mit anderen Fehlspekulationen hatte er so bis Ende 2008 rund 105.000 Euro Verlust angesammelt, der aus weniger als ein Jahr lang gehaltenen Wertpapieren stammte. Derartige Altverluste wurden auch schon vor der 2009 eingeführten Abgeltungsteuer vom Finanzamt berücksichtigt.

Verluste sind für die meisten Anleger ein Tabu. Während sie über erfolgreiche Börsendeals gern ausführlich berichten, werden sie hier wortkarg. Auch Heinemann möchte nicht unter seinem richtigen Namen über Fehlspekulationen berichten. Dabei hat er gute Chancen, das unselige Kapitel seiner Börsenlaufbahn noch zu einem guten Ende zu bringen.

Die Zeit eilt. Nur bis Jahresende können Anleger alte Fehlinvestments noch nutzen, Altverluste mit neu entstandenen Gewinnen verrechnen und so die sonst anfallende Abgeltungsteuer sparen. Zugegeben: ein sperriges Thema. Doch es lohnt sich, ein wenig Zeit dafür aufzuwenden. Denn die Altverluste können Tausende Euro wert sein. 26,4 Prozent der alten Verluste können sich Anleger dieses Jahr als Steuerersparnis zurückholen. Die WirtschaftsWoche stellt die besten Strategien vor, mit denen Altverluste bares Geld bringen.

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