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Wie drei Wiener mit Essen aus der Flasche Coca-Cola und Red Bull nacheifern

Die Produkte von Saturo sollen Zeit und Geld sparen und dennoch gesund sein. Das Start-up drängt in einen boomenden Markt – und will bald Marktführer sein.

Das Wirtshaus „Kantine“ am Wiener Einkaufsboulevard Mariahilfer Straße bietet preiswerte Mittagsmenüs unter neun Euro. Doch die Mitarbeiter des Start-ups Saturo sind gegen derartige kulinarische Verlockungen immun. „Nach einem Schnitzel ist man eben zwei Stunden müde“, sagt der Deutsch-Österreicher Hannes Feistenauer, Gründer von Saturo. Das Start-up produziert trinkfertige Nahrung aus Plastikflasche oder Tetrapak.

„Während des Studiums habe ich beobachtet, dass die Leute nicht wirklich gerne kochen. Das gilt auch für mich. Ich habe mir daher ein Pulver zubereitet und mehrmals am Tag getrunken, um satt zu werden“, erzählt der 33-jährige CEO von Saturo. Mit seinem jüngeren Bruder Armin und Studienfreund Joerg Hauke gründete er im März 2017 die Firma.

Mit Saturo-Produkten soll der hungrige Konsument Zeit und Geld sparen und sich dennoch gesund ernähren. Zielgruppe sind Akademiker und Sportler zwischen 20 und 40 Jahren.

Ein halber Liter der Produkte, die es auch in Geschmacksrichtung Kaffee und Schokolade gibt, soll ein Viertel der täglichen Nahrungszufuhr garantieren und den Hunger für mindestens drei Stunden stillen, so das Versprechen der Macher. Von Konsistenz und Farbe erinnern die Saturo-Getränke an Trinkjoghurts.

Das Familienunternehmen mit 15 Mitarbeitern legt in Deutschland und Österreich bei den Umsätzen stark zu. 2018 ist die Millionengrenze bei den Erlösen deutlich übersprungen worden. „Wir sind profitabel, wachsen sehr schnell und wollen im zweiten Quartal 2019 eine größere Finanzierungsrunde einläuten“, kündigt Feistenauer an.

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Quelle: Handelsblatt