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WestLB-Nachfolgerin beschäftigt noch 585 Mitarbeiter im Ausland

Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Portigon AG beschäftigt als Rechtsnachfolgerin der abgewickelten WestLB derzeit noch 585 Mitarbeiter im Ausland. Das sind etwas mehr als halb so viele wie noch vor drei Jahren. Das geht aus einer Vorlage von NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) für den Haushaltsausschuss des Landtags hervor. Die "Rheinische Post" hatte zuvor berichtet.

Größter Auslandsstandort ist London mit 306 Beschäftigten, 134 Mitarbeiter arbeiten in New York. Auslandsmitarbeiter, die Portigon in eine Servicegesellschaft ausgelagert hat, sind nicht erfasst, da die Gesellschaft bis spätestens 2016 privatisiert werden soll. FDP-Fraktionsvize Ralf Witzel kritisierte, das bei der Abwicklung der internationalen Strukturen der ehemaligen WestLB bislang wenig passiert sei.

Die einst mächtige Landesbank hatte Milliarden-Verluste eingefahren und musste mit milliardenschweren Garantien und Kapitalspritzen stabilisiert werden. Im vergangenen Jahr wurde die WestLB zerschlagen und Teile in eine Servicegesellschaft mit dem Namen Portigon umgewandelt./kah/DP/he

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Quelle: dpa-AFX