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WDH/Luftfahrt-Flaute macht Triebwerksbauer Safran weiter zu schaffen

Ein Flugzeug bei einem Start (Symbolbild).
Ein Flugzeug bei einem Start (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

(In der Meldung vom 28. Juli wurde ein Redigierrest entfernt.)

PARIS (dpa-AFX) - Der französische Triebwerksbauer und Technologiekonzern Safran (Safran Aktie) leidet weiter unter der Luftfahrt-Flaute infolge der Corona-Pandemie. Der Umsatz der ersten sechs Monate fiel verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um mehr als ein Fünftel auf 6,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwochabend in Paris mitteilte. Das bereinigte operative Ergebnis sank noch stärker und lag mit 659 Millionen Euro gut 30 Prozent unter dem Vorjahreswert. Netto verdiente Safran bereinigt mit 269 Millionen Euro sogar gut 46 Prozent weniger. Der freie Mittelzufluss (Free Cashflow) lag mit 701 Millionen Euro mehr als ein Fünftel unter dem 2020er-Wert.

Dennoch bleibt Konzernchef Olivier Andriès optimistisch und sah im zweiten Quartal den Beginn einer Erholung. Er hofft, dass der wieder zunehmende Luftverkehr der kommenden Monate sich auch in der Jahresbilanz widerspiegeln wird. Darüber hinaus wolle Safran weiterhin genau auf die Kosten schauen.

Darauf aufbauend rechnet der Manager weiter mit einem Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Bereich. Zuvor hatte das Unternehmen einen organischen Schwund von 2 bis 4 Prozent in Aussicht gestellt. Der freie Mittelzufluss soll dagegen nun über dem Niveau von 2020 liegen. Bislang war das Management mindestens vom Vorjahreslevel ausgegangen./ngu/jsl/nas

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Quelle: dpa-AFX