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WDH/Aixtron stürzt tief in die roten Zahlen und bleibt in schwierigem Fahrwasser

Eine Ingenieurin bei der Arbeit mit Computerchips. (Symbolbild)
Eine Ingenieurin bei der Arbeit mit Computerchips. (Symbolbild) © chombosan / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © chombosan / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

(Die Geschäftstätigkeit von Aixtron im dritten Satz wurde präzisiert)

AACHEN (dpa-AFX) - Der einstige TecDax-Star Aixtron hat ein katastrophales Jahr hinter sich. Der Umsatz rutschte um 63 Prozent auf 227,8 Millionen Euro ab, unter dem Strich stand ein dickes Minus von 145 Millionen Euro nach einem Gewinn von knapp 80 Millionen im Vorjahr. Im Jahresverlauf 2012 seien Kunden mit Investitionen in neue LED-Produktionskapazitäten weiterhin sehr zurückhaltend gewesen, teilte der Spezialmaschinenbauer, der auch Leuchtdioden-Hersteller ausrüstet, am Donnerstag mit. Auch operativ war das Bild düster, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei minus 132,3 Millionen Euro nach einem Plus von 112,9 im Vorjahr. Abgesehen vom Umsatz lagen die Zahlen unter den Erwartungen der Analysten. Die Aktien standen vorbörslich unter Druck.

Einen Blick nach vorn traut sich das Unternehmen derzeit nicht zu. Aufgrund der weiterhin geringen Planbarkeit der Auftragseingänge sei derzeit keine genaue Prognose für Umsatzerlöse und EBIT-Marge im laufenden Geschäftsjahr möglich, hieß es. Der Auftragseingang brach um fast drei Viertel auf 131,4 Millionen Euro ein. Erwartungsgemäß gehen die Aktionäre leer aus. Im Vorjahr gab es noch eine Dividende von 0,25 Euro./stk/fbr

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Quelle: dpa-AFX