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Waffen verkaufen sich blendend: US-Hersteller Sturm Ruger legt zu

Hochwasser in Köln - ein Fall für Versicherer (Symbolbild).
Hochwasser in Köln - ein Fall für Versicherer (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

SOUTHPORT (dpa-AFX) - Waffen sind ein einträgliches Geschäft in den Vereinigten Staaten: Der Gewehr- und Pistolen-Hersteller Sturm Ruger hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz um satte 50 Prozent auf 492 Millionen Dollar (Dollarkurs) (375 Mio Euro) hochschrauben können. Der Gewinn stieg sogar um 77 Prozent auf unterm Strich 71 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am späten Mittwoch mitteilte.

Besonders im Schlussquartal zog das Geschäft noch einmal an. Nach dem Amoklauf in Newtown, bei dem ein 20-Jähriger im Dezember 20 Schulkinder und sechs Erwachsene getötet hatte, war in den USA eine Diskussion über schärfere Waffengesetze losgebrochen. Viele Amerikaner deckten sich daraufhin vor allem mit halbautomatischen Waffen ein, deren Verkauf nach dem Willen von US-Präsident Barack Obama verboten werden soll.

Auch Sturm Ruger stellt die berüchtigten Sturmgewehre her, daneben Jagdwaffen und Pistolen. Das Unternehmen gehört mit Colt und Smith & Wesson zu den bekanntesten Fabrikanten für Handfeuerwaffen in den USA. Nur Stunden vor Bekanntgabe der Geschäftszahlen hatte es in Washington eine Anhörung zu den geplanten Waffengesetzen gegeben, bei der auch Eltern von in Newtown getöteten Kinder sprachen./das/DP/zb

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Quelle: dpa-AFX