Ad hoc-Mitteilungen

Vodafone prüft Kauf von Kabel Deutschland

Bisher ist es nur ein Gerücht: Vodafone will angeblich Kabel Deutschland übernehmen. Mit dem Kabelnetz-Betreiber könnte der Konzern sein Festnetzgeschäft stärken. Der Bericht elektrisiert jedenfalls die Börsianer.

Der britische Mobilfunkriese Vodafone prüft nach Insider-Informationen ein Übernahmeangebot für Deutschlands größten Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland. Eine mit der Sache vertraute Person sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch, die Führung von Vodafone Deutschland habe dem Konzernvorstand einen entsprechenden Plan unterbreitet. Doch sei noch keine Entscheidung gefallen, ob Vodafone wirklich ein Gebot für Kabel Deutschland abgeben werde.

Das "Manager Magazin" hatte berichtet, dass der neue Vodafone-Deutschland-Chef Jens Schulte-Bockum mit dem Konzern-Strategiechef Warren Finegold einen Geschäftsplan für Kabel Deutschland durchgerechnet habe. Der Plan liege zur Abstimmung bei Konzernchef Vittorio Colao, der der Übernahme "zugeneigt sei". Vodafone-Sprecher in Großbritannien und Düsseldorf sowie Kabel Deutschland wollten dazu nichts sagen.

Der Bericht trieb die Aktie von Kabel Deutschland um bis zu 14 Prozent auf ein Rekordhoch von 72,75 Euro. Der Börsenwert des Unternehmens stieg dadurch um rund 800 Millionen auf gut 6,4 Milliarden Euro. "Die Übernahme würde für Vodafone Sinn machen - weg vom margenschwachen Mobilfunkgeschäft und hin zu stabilen Erträgen aus dem Kabelgeschäft", sagte ein Händler. Vodafone ist auf dem europäischen Kontinent bisher nur als Mobilfunkbetreiber aktiv und im Festnetz auf Telefongesellschaften oder auf Kabelnetzbetreiber angewiesen. In Großbritannien hatte der Konzern vor einem halben Jahr deshalb den Festznetz-Betreiber Cable & Wireless gekauft. An der Londoner Börse sank der Vodafone-Kurs um bis zu 2,2 Prozent.

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Quelle: Handelsblatt