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VNG-Chef: Gasversorger soll nach Übernahme eigenständig bleiben

Drei Pipelines zum Transport von Öl oder Gas (Symbolbild).
Drei Pipelines zum Transport von Öl oder Gas (Symbolbild). © onurdongel / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © onurdongel / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

LEIPZIG (dpa-AFX) - Der Gasversorger VNG soll nach der Übernahme durch den Stromkonzern EnBW weiterhin eigenständig bleiben, überprüft aber seine strategische Ausrichtung. Das sagte Vorstandschef Ulf Heitmüller in einem Interview der "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag). Die VNG solle mit Sitz in Leipzig das neue Gas-Kompetenzzentrum für die EnBW werden. EnBW hatte im April vergangenen Jahres mit 74,2 Prozent die Mehrheit der VNG-Anteile übernommen. Die restlichen Anteile halten ostdeutsche Kommunen.

Zuvor hatte VNG im Jahr 2015 einen Verlust von 53 Millionen Euro gemeldet. Auch der Umsatz ging auf 9,4 Milliarden Euro zurück. Für das vergangene Jahr liegt das operative Ergebnis laut VNG-Chef Heitmüller im positiven Bereich. Vor allem am Großhandelsmarkt habe das Unternehmen bessere Geschäfte gemacht. Zudem zeige das Effizienzprogramm erste Erfolge. Genaue Zahlen will die Aktiengesellschaft im März vorstellen./hnl/DP/fbr

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Quelle: dpa-AFX