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VERMISCHTES: Nach 'FR'-Übernahme wackeln auch Arbeitsplätze in Berlin

Das Brandenburger Tor in der deutschen Hauptstadt Berlin.
Das Brandenburger Tor in der deutschen Hauptstadt Berlin. pixabay.com pixabay.com

FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Nach der Übernahme der angeschlagenen "Frankfurter Rundschau" stehen auch beim Berliner Verlag Arbeitsplätze auf dem Spiel. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH ("FAZ") und die Frankfurter Societät GmbH erklärten am Donnerstag, der bislang in Berlin produzierte "FR"-Mantel solle neu strukturiert werden. "Wir wollen den Mantel selbst machen und eine eigenständige überregionale Redaktion aufbauen", kündigte Hans Homrighausen, der Geschäftsführer der Frankfurter Societät, an. In den vergangenen zwei Jahren hatte diese Aufgabe der Berliner Verlag übernommen.

Bisheriger Eigentümer der "FR" war das Kölner Medienhaus M. DuMont Schauberg, das auch die "Berliner Zeitung" herausgibt. Nach früheren Angaben stehen beim Berliner Verlag mehr als 40 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Einige dieser Mitarbeiter könnten aber auch in der neuen "FR"-Redaktion aufgenommen werden, die in den kommenden Monaten in Frankfurt aufgebaut werden soll.

"Es laufen derzeit Gespräche", sagte Homrighausen. "Wir beraten dabei auch darüber, wie die weitere Zusammenarbeit aussehen könnte." In den kommenden drei Monaten sei die Lieferung aus Berlin zunächst gesichert.

Die insolvente "Frankfurter Rundschau" wird nach jahrelanger Krise und hohen Verlusten künftig unter dem Dach von "FAZ" und Frankfurter Societät produziert./mov/DP/kja

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Quelle: dpa-AFX