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Verkauf von Sendetürmen bläst Quartalsgewinn der Telekom auf

Beleuchtetes Logo der Deutschen Telekom an einer Filiale in Wiesbaden.
Beleuchtetes Logo der Deutschen Telekom an einer Filiale in Wiesbaden. © ollo / iStock Unreleased / Getty Images Plus / Getty Images © ollo / iStock Unreleased / Getty Images Plus / Getty Images

BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) hat sich im vierten Quartal stabil gehalten. Wie das im Dax notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte, sank der Umsatz nur um ein gutes Prozent auf 14,7 Milliarden Euro. Damit konnten die Bonner die Rückgänge gering halten. Doch die Tendenz ist klar: Mit dem angestammten Telekomgeschäft ging der Umsatz in den USA, Deutschland und Europa weiter zurück. Zuwächse verzeichnete die Telekom lediglich mit der IT-Sparte T-Systems. Diese profitiert von dem Trend, dass Großkunden IT-Services auslagern und neuerdings auch Softwaredienste aus der Datenwolke der Telekom beziehen. Auch beim operativen Gewinn konnte nur diese Sparte zulegen. Dieser schrumpfte um knapp 13 Prozent auf 4,03 Milliarden Euro. Unterm Strich fuhr die Telekom nach einem Fehlbetrag vor einem Jahr von 1,34 Milliarden Euro wieder einen Gewinn von 793 Millionen Euro ein. Das verdankten die Bonnern dem Umstand, dass im Vorjahresquartal Abschreibungen auf das US-Geschäft nachgeholt werden mussten. Zudem blies ein Sondererlös von 900 Millionen Euro aus dem Verkauf amerikanischer Sendetürme den Quartalsgewinn auf./fn/fbr

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Quelle: dpa-AFX