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USA: ISM-Einkaufsmanagerindex steigt auf höchsten Stand seit April 2011

Das Weiße Haus in Washington, D.C.
Das Weiße Haus in Washington, D.C. pixabay.com pixabay.com

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Stimmung in der US-Wirtschaft hat sich im Oktober trotz des jüngsten Haushaltsstreits überraschend aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie sei von 56,2 Punkten im Vormonat auf 56,4 Punkte geklettert, teilte das Institute for Supply Management (ISM) am Freitag in Washington mit. Dies ist der höchste Stand seit April 2011. Bankvolkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 55,0 Punkte gerechnet. Die vorübergehende Schließung der US-Bundesbehörden hat also offenbar die Industrieentwicklung kaum belastet

Bei den Unterindikatoren war das Bild hingegen uneinheitlich. Die Indikatoren für Beschäftigung, Preise und Produktion gingen zurück. Der Auftragsindex verbesserte sich hingegen.

Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen.

Die Entwicklung im Überblick:

^ Oktober Prognose Vormonat

Einkaufsmanagerindex 56,4 55,0 56,2 Beschäftigungsindex 53,2 55,4 Auftragsindex 60,6 60,5 Preisindex 55,5 56,5 Produktionsindex 60,8 62,6°

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Quelle: dpa-AFX