US-Daten sorgen für Preisdruck am Ölmarkt

Washington (Godmode-Trader.de) - Die mit Spannung erwarteten US-Daten zu den Rohöl-Lagerbeständen und der Produktion für die vergangene Woche sorgen für Preisdruck am Ölmarkt. Die Bestände sind stärker gestiegen als erwartet, auch die Fördermenge weitete sich deutlich aus.

Die Rohölbestände in den USA sind den Angaben des US-Energieministeriums zufolge in der Woche zum 10. März um 5,0 Mio. Barrel auf 430,9 Mio. Barrel angestiegen. Analysten hatten im Mittel einen Anstieg um 2,2 Mio. Barrel erwartet. Die Benzinbestände fielen indes um 6,3 Mio. auf 244,8 Mio. Barrel, was eine robuste Nachfrage andeutet. Die Vorräte an Destillaten (Heizöl, Diesel) sanken um 4,4 auf 133,1 Mio. Barrel. Die US-Ölproduktion stieg um 0,1 Prozent auf ein neues Rekordhoch von 10,38 Mio. Barrel pro Tag.

Die Rohölpreise reagierten mit Abschlägen auf die Daten. Brent-Öl verbilligte sich deutlich auf 64 Dollar/ Barrel, US-Leichtöl der Sorte WTI auf 60,40 US-Dollar.

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