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US-Banken fahren zweitbestes Ergebnis aller Zeiten ein

Ein Analyst beim Betrachten von Charts (Symbolbild).
Ein Analyst beim Betrachten von Charts (Symbolbild). © NicoElNino / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © NicoElNino / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

WASHINGTON (dpa-AFX) - Bei den US-Banken sprudeln die Gewinne. Im vergangenen Jahr verdienten die Institute, die der staatlichen Einlagensicherung FDIC angeschlossen sind, unterm Strich zusammen 141,3 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (108 Mrd Euro). Das war ein Zuwachs von 19 Prozent zum Jahr 2011 und beinahe soviel wie die 145,2 Milliarden Dollar aus dem Rekordjahr 2006.

Die Zahl problematischer Kredite sei weiter zurückgegangen, begründete FDIC-Chef Martin Gruenberg am Dienstag in Washington das bessere Abschneiden. Platzende Hypothekendarlehen hatten in der Finanz- und Wirtschaftskrise reihenweise Banken in den Abgrund gerissen. Doch seitdem wieder mehr US-Amerikaner Arbeit haben, hat sich auch die Zahlungsmoral gebessert.

Die Erholung der Branche spiegelt sich auch an anderer Stelle wider: Im vergangenen Jahr gingen 51 Banken pleite, nur etwa halb soviel wie 2011 und ein Drittel soviel wie 2010. Die FDIC führt aktuell noch 651 Häuser auf ihrer Liste der Problemfälle. Zuvor waren es 694. Die Behörde sichert die Kundeneinlagen in 7083 US-Banken ab. Dabei handelt es sich zumeist um kleinere regionale Institute, aber auch um Finanzkolosse wie die Bank of America (Bank of America Aktie)./das/DP/edh

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Quelle: dpa-AFX