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Union und SPD weiter uneins über Regeln zur Bankenabwicklung

Flaggen vor der CDU-Zentrale.
Flaggen vor der CDU-Zentrale. © querbeet / iStock Unreleased / Getty Images Plus / Getty Images © querbeet / iStock Unreleased / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

BERLIN (dpa-AFX) - Union und SPD ringen bei den geplanten europäischen Regeln zur Abwicklung maroder Banken weiter um eine gemeinsame Linie. In zentralen Fragen gebe es keine Annäherung, verlautete am Dienstagabend in Berlin nach Beratungen von Finanzexperten. Dies betreffe etwa die Rechtsgrundlage sowie den Vorschlag von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für ein Netzwerk nationaler Abwicklungsbehörden als erste Stufe vor möglichen Vertragsänderungen.

Schäuble hatte sich vor den Beratungen der Euro- und EU-Finanzminister zur geplanten Bankenabwicklung an diesem Donnerstag und Freitag in Brüssel Rückenwind aus den Koalitionsverhandlungen erhofft. Von dem Treffen der Euro-Gruppe und EU-Ressortchefs werden aber noch keine konkreten Beschlüsse erwartet. Ein Kompromiss zum einheitlichen Abwicklungssystem soll bis Jahresende stehen./sl/DP/edh

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Quelle: dpa-AFX