Ad hoc-Mitteilungen

ThyssenKrupp schnallt den Gürtel enger

Der angeschlagene Industriekonzern hat wegen der schwachen Stahlnachfrage in Europa erneut weniger verdient. Der Umsatz schrumpfte um acht Prozent. Jetzt soll vor allem in der Verwaltung gespart werden.

Komplizierter kann es ein in die Enge getriebenes Unternehmen kaum sagen. Der Vorstand bereite ein Optimierungsprogramm für die strategische Weiterentwicklung des Konzerns vor, heißt es so freundlich wie möglich. Dahinter steht ein Abspeckprogramm im Stahlgeschäft von ThyssenKrupp, das seines Gleichen sucht: Mehr als 2000 der zuletzt rund 27.600 Stellen im europäischen Stahlgeschäft Steel Europe werden gestrichen. Da ThyssenKrupp (ThyssenKrupp Aktie) auch Teile der Stahlschmelze, zum Beispiel in Spanien, verkaufen will, kommen noch weitere 1800 Mitarbeiter hinzu, die bald nicht mehr unter dem Dach von ThyssenKrupp arbeiten werden. Der Standort Duisburg, traditioneller Stahlstandort des Ruhrgebietskonzerns im Stadtteil Bruckhausen, wird verschlankt.

Bisher sahen die Verwaltungsgebäude an der Kaiser-Wilhelm-Straße so aus, als ob hier ein Konzern im Konzern seinen Sitz hätte. Ein hoch aufragendes Gebäude beherbergte früher einen eigenen Stahlvorstand, der mit Blick auf das gesamte Stahlwerk bis zum Horizont seine weitgesteckten Ziele verfolgte. Zum Beispiel die Expansion nach USA und Brasilien. Die ging gründlich daneben und versetzte den Konzern in Schieflage. Jetzt musste nicht nur der Stahlvorstand gehen, sein Posten wird auch nicht mehr besetzt, sondern von Konzernchef Heinrich Hiesinger mit besorgt. So sieht Sparen bei ThyssenKrupp in diesen Monaten auch aus.

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