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Telefonica sieht Land in Sicht - Umsatz soll 2013 steigen

Ein O2-Geschäft in Düsseldorf. O2 gehört zu Telefonica Deutschland.
Ein O2-Geschäft in Düsseldorf. O2 gehört zu Telefonica Deutschland. © J2R / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images © J2R / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

MADRID (dpa-AFX) - Der spanische Telekommunikationskonzern Telefonica (Telefonica Aktie) rechnet nach einem von der Krise im Heimatland geprägten Jahr wieder mit besseren Geschäften. Der Umsatz sollte im laufenden Jahr wieder zulegen und der Rückgang bei der operative Marge nicht mehr so hoch ausfallen wie 2012. Zudem steht der Schuldenabbau im Fokus. Bis Ende Dezember solle die Verschuldung unter die Marke von 47 Milliarden Euro gedrückt werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Madrid mit. Im vergangenen Jahr konnten die Schulden um 5 Milliarden auf 51,3 Milliarden Euro reduziert werden.

Die hohen Schulden sind für die Spanier ein großes Problem, da sie sich wegen der schwierigen finanziellen Lage ihres Landes derzeit nur zu sehr hohen Zinsen frisches Geld beschaffen können. Telefonica hatte deshalb im Herbst angekündigt, für 2012 keine Dividende zahlen zu können. Die Krise in Spanien schlug sich im vergangenen Jahr auch auf das Geschäft durch - dort sackte der Erlös kräftig ab. Dank guter Geschäfte in Südamerika und auch Deutschland hielt sich der Rückgang konzernweit aber in Grenzen - der Umsatz lag mit 62,4 Milliarden Euro 0,8 Prozent tiefer. Der Gewinn fiel um 27 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro./zb/kja

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Quelle: dpa-AFX