Ad hoc-Mitteilungen

Strengere Kapitalauflagen für Schweizer Banken bei Hypotheken

Das schweizerische Bern in der Dämmerung. (Symbolfoto)
Das schweizerische Bern in der Dämmerung. (Symbolfoto) pixabay.com pixabay.com

BERN (dpa-AFX) - Aus Furcht vor einer Überhitzung des Schweizer Immobilienmarktes hat die Regierung in Bern die Auflagen für Hypothekendarlehen verschärft. Schweizer Banken müssen demnach künftig zusätzliches eigenes Kapital für Wohnbauhypotheken vorhalten, beschloss das als Bundesrat bezeichnete Regierungskabinett am Mittwoch.

Ab 30. September sind die Banken demnach verpflichtet, zusätzliche anrechenbare Eigenmittel in der Höhe von 1 Prozent ihrer direkt oder indirekt grundpfandgesicherten risikogewichteten Positionen zu halten. Diese Aktivierung des sogenannten antizyklischen Kapitalpuffers zielt allerdings nur auf Hypothekarkredite für Wohneigentum. Andere Kredite, vor allem solche für Unternehmen, sind nicht betroffen.

Der Beschluss wurde auf Antrag der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gefasst. Diese hatte zur Begründung erklärt, das anhaltende Wachstum der Hypothekenverschuldung und der Immobilienpreise habe zu Ungleichgewichten geführt, die die Stabilität der Banken und der gesamten Volkswirtschaft gefährden könnten./bur/DP/fbr

Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem wöchentlichen Marktüberblick.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.
Quelle: dpa-AFX