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Staatlicher Sparkurs in den USA belastet Fresenius-Tochter FMC

Das Weiße Haus in Washington, D.C.
Das Weiße Haus in Washington, D.C. pixabay.com pixabay.com

BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Sparkurs im amerikanischen Gesundheitswesen hat den Dialysespezialisten Fresenius (Fresenius Aktie) Medical Care (FMC) auch im dritten Quartal belastet. Während der Umsatz um sieben Prozent auf rund 3,7 Milliarden US-Dollar zulegte, sorgten die Budgetkürzungen in den USA operativ wie auch beim Gewinn für Gegenwind. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um zwei Prozent auf 557 Millionen Dollar (Dollarkurs) gefallen, wie die Fresenius-Tochter am Dienstag mitteilte. Damit verfehlte FMC die Erwartungen von Analysten. Unter dem Strich stieg der Gewinn um ein Prozent auf 273 Millionen Dollar, wie der weltweit führende Anbieter von Produkten für Patienten mit chronischem Nierenversagen weiter mitteilte.

Unternehmenschef Rice Powell bestätigte trotz der "wirtschaftlichen Herausforderungen" den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr: Beim Umsatz wird ein Plus von mehr als sechs Prozent auf über 14,6 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Der Überschuss werde wegen der Haushaltskürzungen in den USA weiterhin am unteren Ende der Spanne von 1,1 bis 1,15 Milliarden Dollar erwartet./ep/fbr

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Quelle: dpa-AFX