Ad hoc-Mitteilungen

Solarworld-Chef hofft auf den deutschen Markt

Miese Bilanz, aber guter Ausblick: Solarworld hat das Umsatzziel fürs laufende Jahr gekappt. Trotzdem gibt sich Firmenchef Asbeck optimistisch: Er rechnet damit, dass die Nachfrage anzieht.

Der Bonner Photovoltaikkonzern Solarworld bleibt trotz der aktuellen Krise weiter hoffnungsvoll. „Im nächsten Jahr rechnen wir mit einer Belebung unserer Absatzzahlen besonders auf dem deutschen Markt“, sagte Konzernchef Frank Asbeck am Dienstag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Auch für das Auslandsgeschäft, das mittlerweile drei Viertel des Absatzes ausmacht, sei er optimistisch. Am Vorabend hatte das Unternehmen seine Umsatzziele für das Gesamtjahr gekappt, vor allem wegen der zurückhaltenden Nachfrage auf dem Heimatmarkt.

Tatsächlich rechnen Experten mit einer Wiederbelebung des weltweiten Solarmarktes. So geht das Marktforschungsunternehmen Solarbuzz davon aus, dass sich die Nachfrage in Europa ab dem vierten Quartal dieses Jahres auf 2,5 Gigawatt pro Quartal stabilisieren wird, für das zweite Quartal 2014 rechnen die Experten sogar mit einem leichten Anstieg. Deutschland werde trotz erwarteter Kürzungen im Bereich der Solarförderung Haupttreiber dieser Entwicklung sein, heißt es.

Dennoch: An alte Zeiten werden die Zahlen vermutlich nicht heranreichen. Solarbuzz erwartet, dass die in Europa installierte Photovoltaik-Leistung 2013 um 37 Prozent sinkt. Asbeck selbst rechnet in diesem Jahr mit drei Gigawatt (GW) installierter Leistung, im vergangenen Jahr waren es sieben. Fraglich ist auch, ob die deutschen Hersteller von der gestiegenen Nachfrage profitieren werden.

Medienberichte zu einer möglichen Übernahme des Solar-Geschäfts von Bosch kommentierte Solarworld nicht weiter. Nach Angaben des Betriebsrates von Bosch Solar Energy zählt Solarworld zu den Interessenten für eine Übernahme. Die Bosch-Solarsparte beschäftigt an seinem Hauptstandort in Arnstadt (Thüringen) rund 1600 Menschen mit der Fertigung von Solarmodulen. Bosch hatte im März nach hohen Verlusten den Komplettausstieg aus dem Solar-Geschäft Anfang 2014 beschlossen.

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Quelle: Handelsblatt