Sojabohnen: Weitere Abwärtsrevisionen der brasilianischen Ernte

Frankfurt (GodmodeTrader.de) - Gestern sorgte eine Meldung für Unsicherheit, wonach die US-Regierung einen Vorstoß Chinas zu kurzfristigen Handelsgesprächen abgelehnt habe. Diese sollten das für die kommende Woche geplante Treffen auf hoher administrativer Ebene zwischen Vertretern der USA und Chinas vorbereiten, wie die Analysten der Commerzbank im aktuellen „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben.

Die Preise für Sojabohnen und Mais hätten daraufhin nachgegeben und leicht im Minus geschlossen. Erst nach Handelsschluss sei aus dem Umfeld der US-Regierung ein Dementi gekommen. Entsprechend notierten Mais und Sojabohnen am Morgen etwas fester. Hinzu kommt, dass in den letzten Tagen mehrere Beobachter ihre Prognosen für die brasilianische Sojabohnenernte 2018/19 wegen der trockenen Witterung nach unten korrigiert hätten, heißt es weiter.

„Während zeitweise über 120 Millionen Tonnen angesetzt worden waren, liegen die Prognosen nun zwischen 115 Millionen und 119 Millionen Tonnen. Auch auf die laufende Aussaat für die zweite jährliche Maisernte Brasiliens und die Frühentwicklung der Pflanzen könnte sich die Trockenheit negativ auswirken“, so die Commerzbank-Analysten.

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