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Skype und Co setzen O2 zu

Telefonica Deutschland leidet unter der Konkurrenz kostenloser Internetdienste und einem sinkenden Wachstum im Mobilfunksegment. Ein neues Tarifmodell soll das nun ändern.

Die Popularität von kostenlosen Internetdiensten wie Skype und What's App macht dem Börsenneuling Telefonica (Telefonica Aktie) Deutschland zu schaffen. Im Jahresschlussquartal wuchs der Mobilfunkumsatz nur noch um 3,6 Prozent auf 793 Millionen Euro, wie der unter der Marke O2 bekannte Mobilfunker am Mittwoch mitteilte. Im Vorquartal waren es noch 5,6 Prozent und in 2012 insgesamt sogar sieben Prozent.

Konzernchef Rene Schuster begründete die Entwicklung mit dem veränderten Kommunikationsvorlieben der Deutschen - statt SMS versenden immer mehr Bundesbürger Kurznachrichten über Gratis-Programme auf dem Handy. Wir haben im vierten Quartal einen fundamentalen Wandel des Kundenverhaltens erlebt. Das hat selbst uns überrascht", sagte der Amerikaner auf dem Mobile World Congress" im Reuters-Interview.

Das Münchner Unternehmen reagierte und stellt ähnlich wie die Swisscom oder Vodafone seine Tarife grundlegend um. Ab März sind in bestimmten O2-Paketen alle Textnachrichten und Gespräche in deutsche Netze im Basispreis inbegriffen - die Höhe des Tarifs richtet sich nach der Menge der Megabyte, die Nutzer im Monat herunterladen. Die Preise dafür reichen von 20 bis 50 Euro. Mehr als 50 Prozent unserer Kunden gehen jeden Tag mobil ins Internet", erläuterte er.

Derzeit sucht die ganze Branche nach neuen Tarifmodellen, um an dem Datenboom mitzuverdienen. Der Handlungsdruck ist groß: Nach Schätzungen der Marktforschungsfirma Ovum muss sich die Mobilfunkbranche wegen der populären Umsonst-Anwendungen für Telefonate und Nachrichten auf Umsatzeinbußen von 54 Milliarden Dollar (Dollarkurs) bis 2016 einstellen.

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Quelle: Handelsblatt