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Schwierige Lage in Frankreich - RTL-Umsatz sinkt stärker als erwartet

Der Eiffelturm in Paris.
Der Eiffelturm in Paris. pixabay.com pixabay.com

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der TV-Konzern RTL kämpft weiter mit der schwierigen Lage vor allem in Frankreich. In Deutschland läuft das Geschäft der Sendergruppe dagegen weiter gut - die Rückgänge in den anderen Regionen und Sparten konnte RTL Deutschland aber nicht ausgleichen. In den ersten neun Monaten sei der Umsatz konzernweit um 1,5 Prozent auf 4,05 Milliarden Euro gesunken, teilte die Bertelsmann-Tochter am Dienstag in Luxemburg mit. Dank eines Sparprogramms konnte der ProSiebenSat.1-Konkurrent den operativen Gewinn allerdings steigern.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Vermögenswerte (EBITA) sei um sechs Prozent auf 714 Millionen Euro geklettert. Unter dem Strich verdiente das seit September im MDax notierte Unternehmen mit 535 Millionen Euro rund 41 Prozent mehr als vor einem Jahr. Hier profitierte das Unternehmen aber auch vom positiven Einmaleffekt bei der Bewertung einer Beteiligung in Spanien. RTL verfehlte damit bei allen drei Kenngrößen die Erwartungen der Analysten leicht. Der Start ins wichtige vierte Quartal sei positiv gewesen, hieß es./zb/kja

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Quelle: dpa-AFX