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Scheitert der chinesische Tesla-Killer?

Die großspurigen Ankündigungen des Elektroautobauers Faraday Future könnten sich als Luftnummer entpuppen. Offenbar muss der chinesische Tesla-Killer seine Expansionspläne mächtig eindampfen.

Noch vor wenigen Wochen standen Entwicklungschef Nick Sampson und Investor Jia Yueting gemeinsam auf der Bühne der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, um alle Zweifel zu zerstreuen. Schon damals kursierten Gerüchte über eine finanzielle Schieflage von Faraday Future. Doch der FF91, den das chinesische Elektro-Start-up auf die Bühne schob, sollte der versammelten Tech-Welt beweisen, dass der selbsternannte Tesla-Killer aus China weiter an der Eroberung des Automarktes arbeitet.

Wenige Woche später scheinen diese tollkühnen Träume zu zerplatzen. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf Unternehmenskenner, dass Faraday Future seine Pläne derzeit massiv zusammenstreichen muss.

Statt sieben – wie bislang angekündigt – sollen demnach nur zwei neue Modelle entwickelt und auf den Markt gebracht werden. Eigentlich wollten die Chinesen in den kommenden Jahren Elektroautos in allen Größen anbieten – vom Supersportwagen bis zum Kleinwagen für Pendler.

Doch daraus wird nach Angaben von Reuters wohl nichts. Neben dem FF91, jenem Flaggschiff, dass Faraday auf der CES präsentiert hat, soll wohl nur noch ein Crossover mit dem Namen FF81 entwickelt werden.

Und auch die Fertigung im Norden von Las Vegas soll nach Aussagen eines offiziellen Vertreters der Stadt deutlich kleiner ausfallen als bisher angenommen. Eigentlich sollte hier ein Werk für 1,3 Milliarden Dollar (Dollarkurs) entstehen, in dem ab 2017 rund 150.000 Autos gebaut werden sollten. Stattdessen beruft sich Reuters auf einen Insiderquellen, nach denen die Kapazität des neuen Werks zum Start auf 10.000 schrumpfen soll. Eröffnet werde das Werk nicht vor 2019, heißt es.

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Quelle: Handelsblatt