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SAP sieht bis 2023 bedeutenden Spielraum für zusätzliche Ausschüttungen

Ein SAP Big Data-Truck in Berlin.
Ein SAP Big Data-Truck in Berlin. © drserg/iStock Editorial / Getty Images Plus/Getty Images © drserg/iStock Editorial / Getty Images Plus/Getty Images

NEW YORK (dpa-AFX) - Europas größter Softwarehersteller SAP (SAP Aktie) erwartet auch über das Jahr 2020 hinaus gute Möglichkeiten für zusätzliche Ausschüttungen an die Aktionäre. Er sehe wegen der guten Entwicklung beim geplanten Zufluss finanzieller Mittel "ziemlich bedeutenden Spielraum" für Ausschüttungen, die über die reguläre Dividendenzahlung hinausgingen, sagte Finanzchef Luka Mucic am Dienstag auf einer Investorenveranstaltung in New York. "Wir horten kein Cash", sagte der Manager.

SAP rechnet über die kommenden Jahre von 2020 bis 2023 mit einem Wachstum des Free Cashflow von jährlich im Schnitt 15 bis 25 Prozent. Im kommenden Jahr solle der freie Mittelzufluss bei rund 4,5 Milliarden Euro liegen, 2018 waren es 2,8 Milliarden. Über eventuelle Aktienrückkäufe oder Sonderdividenden werde der Konzern jährlich entscheiden, "wenn wir das Geld dazu haben", sagte Mucic.

Es seien zwar auch weiter kleinere, abrundende Zukäufe möglich. Allerdings will sich SAP eher auf Wachstum aus eigener Kraft verlegen, auch um die Margen in der Cloudsparte nicht weiter zu belasten. Vergangene Woche hatten die Walldorfer angekündigt, 2020 bis zu 1,5 Milliarden Euro zusätzlich zur regulären Dividende an die Anteilseigner verteilen zu wollen über Aktienrückkäufe oder Sonderdividenden. Zur SAP-Politik gehört es, 40 Prozent des Nettogewinns als normale Dividende auszuschütten./men/he

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Quelle: dpa-AFX