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SAP, Daimler und Co.: Die Kaufempfehlungen der Woche aus dem Dax

Seit Montag haben wieder zahlreiche Analysten Kaufempfehlungen für Aktien ausgesprochen. Hier sind einige Empfehlungen der Handelswoche auf deutsche Blue-Chip-Aktien, die uns dpa-AFX zur Verfügung gestellt hat.
Der Bronze-Bulle an der Wallstreet.
Der Bronze-Bulle an der Wallstreet. - © mizoula www.gettyimages.de

SAP

Das Analysehaus Warburg Research hat sein Kursziel für die Aktie von SAP von 105 auf 108 Euro angehoben. Die Einstufung blieb dabei auf „Buy“. Analyst Andreas Wolf ist davon überzeugt, dass eine verbesserte Profitabilität im Cloud-Geschäft im Jahr 2018 zu einer positiven Wende der operativen Marge beitragen würde, wie aus einer Studie vom Montag hervorgeht. Zuletzt zogen die neuen Umsätze im zukunftsträchtigen Cloud-Geschäft um 31 Prozent an. Zur Analyse

Daimler

UBS hat das Kursziel für die Aktie von Daimler von 85 auf 90 Euro angehoben und dabei die Einstufung auf „Buy“ belassen. Analyst Patrick Hummel bleibe trotz eines stagnierenden Ergebnisziels für 2018 optimistisch, wie er in einer am Montag vorliegenden Studie schrieb. Insbesondere bei den Branchentrends E-Mobilität und autonomes Fahren könnten die Stuttgarter seiner Ansicht nach ganz vorne mit dabei sein. Auch die Abspaltung der LKW-Sparte könne sich außerdem positiv auswirken. Zur Analyse

Munich Re

Das Analysehaus Jefferies hat die Munich Re-Aktie von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und dabei das Kursziel von 200 auf 210 Euro angehoben. Im Vergleich zu ihren Wettbewerbern könnte Munich Re am meisten von den jüngsten inflationären Tendenzen und gestiegenen Anleiherenditen profitieren, wie Analyst Philip Kett in einer Studie vom Mittwoch schrieb. In den letzten fünf Jahren habe sich die Aktie des Rückversicherers um rund 15 Prozent schlechter entwickelt als der Branchendurchschnitt. Am Donnerstag legte Munich Re zuletzt eine eher durchwachsene Jahresbilanz vor. Zur Analyse

Allianz

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihr Kursziel für die Aktie der Allianz von 217 auf 220 Euro angehoben. Dabei blieb sie bei der Einstufung der Aktie auf „Buy“. Die Einführung der Solvency-II-Richtline sei nach Aussagen von Gabriel Bernardino, Vorsitzender der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA), kein Anlass für regulatorische Bedenken, wie Analyst Johnny Vo ein einer Studie vom Mittwoch schrieb. Bei der Richtlinie handelt es sich um den neuen, europäischen Rechtsrahmen für Eigenmittelvorschriften sowie Risikomanagement von Versicherungen und Rückversicherern. Zur Analyse

Deutsche Post

Die DZ Bank hat die Aktie der Deutschen Post noch vor Veröffentlichung der Zahlen von „Halten“ auf „Kaufen“ hochgestuft und dabei den fairen Wert auf 44 Euro belassen. Unsicherheiten wegen bilanzieller Umstellungen, Streikrisiken und Sorge vor zunehmendem Protektionismus seien ausreichend im Kurs reflektiert, wie Analyst Dirk Schlamp in einer Studie vom Mittwoch schrieb. Die günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien zudem eine gute Grundlage für ein Ergebniswachstum im laufenden Geschäftsjahr. Auch vom Online-Handel profitiere die Deutsche Post zudem, hieß es weiter. Zur Analyse

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