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S&P-Chefanalyst sieht weiter hohe Risiken im Euroraum

Der Hauptsitz von S&P in New York.
Der Hauptsitz von S&P in New York. © mixmotive / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images © mixmotive / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

LONDON (dpa-AFX) - Moritz Kraemer, Europa-Chefanalyst der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P), sieht die Eurozone noch lange nicht über dem Berg. Trotz der jüngsten Entspannung der Finanzmärkte bleibe der wirtschaftliche Ausblick kritisch, sagte Kraemer am Mittwoch in London. Die Krisenländer müssten ihren Reformkurs fortsetzen. Der S&P-Manager warnte vor steigenden politischen Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Sparmaßnahmen.

Dass die Banken im Euroraum zuletzt deutlich mehr langfristige Notkredite an die Europäische Zentralbank (EZB) zurückgezahlt hatten, als von den meisten Experten erwartet, spielte Kraemer als "nicht besonders wichtig" herunter. Der S&P-Analyst sagte zwar, dass die systemischen Risiken im Währungsraum in den vergangenen Monaten etwas gesunken seien. Allerdings, so Kraemers Warnung, sei seine größte Sorge der steigende politische Druck, vom eingeschlagenen Reformkurs ab- und die Sparprogramm aufzuweichen./hbr/jkr

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Quelle: dpa-AFX