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Rüstungsindustrie beklagt Ansehensverlust durch Exportstopp

Deutsche Militärfahrzeuge in einem Konvoi. (Symbolfoto)
Deutsche Militärfahrzeuge in einem Konvoi. (Symbolfoto) © huettenhoelscher / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images © huettenhoelscher / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Rüstungsindustrie hat die Verlängerung des Exportstopps für Saudi-Arabien scharf kritisiert. Damit werde Deutschland als Kooperationspartner auf Augenhöhe zunehmend unattraktiver und es drohe der Ausschluss von europäischen Gemeinschaftsprojekten, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), Hans Christoph Atzpodien, der Deutschen Presse-Agentur. "Dieses Exportverbot beschädigt so insgesamt das Vertrauen unserer europäischen Partner in die Zuverlässigkeit der deutschen Industrie."

Atzpodien forderte auch eine angemessene Kompensation für die betroffenen Unternehmen, falls der Exportstopp für bereits genehmigte Geschäfte bestehen bleibe. Die Bundesregierung hatte die seit zehn Monaten geltende Regelung am Mittwoch bis zum 31. März 2020 verlängert. Bis dann werden keine neuen Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien genehmigt, und die Auslieferung bereits genehmigter Exporte bleibt blockiert./mfi/DP/zb

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Quelle: dpa-AFX