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ROUNDUP: Zähe Verhandlungen bei Tarifrunde im Südwest-Einzelhandel

Portemonnaie mit Euro-Scheinen und -Münzen (Symbolbild).
Portemonnaie mit Euro-Scheinen und -Münzen (Symbolbild). © filmfoto / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © filmfoto / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

ASPERG/STUTTGART (dpa-AFX) - Im Tarifkonflikt des Südwest-Einzelhandels ziehen sich die Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern weiter in die Länge. In der mittlerweile sechsten Tarifrunde gab es bis zum späten Nachmittag nach Angaben beider Seiten noch kein Ergebnis. "Die Verhandlungen dauern an", sagte ein Verdi-Sprecher. Vor Beginn der Gespräche am Dienstag in Asperg (Kreis Ludwigsburg) hatten Hunderte Beschäftigte ihren Forderungen auf einer Kundgebung Nachdruck verliehen.

Die Fronten waren zuletzt verhärtet: Gewerkschaft und Arbeitgeber streiten neben den Löhnen auch über den Manteltarifvertrag für die rund 220.000 Beschäftigten im Land. Verdi fordert einen Euro mehr pro Stunde. Auszubildende sollen 90 Euro mehr im Monat erhalten. Änderungen am Tarifvertrag lehnt die Gewerkschaft ab. Die Arbeitgeber wollen das Regelwerk hingegen ändern, da sie es für veraltet halten.

Bereits am Tag vor den Verhandlungen waren landesweit 1.700 Beschäftigte auf die Straße gegangen, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen. Die Streiks der Arbeitnehmer und der anhaltende Tarifkonflikt treffen den Einzelhandel derzeit mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft besonders hart. Die Branche macht gut ein Fünftel ihres Jahresumsatzes im November und Dezember./lan/DP/he

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Quelle: dpa-AFX