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ROUNDUP: Xing-Mutter New Work steigert Umsatz trotz Corona - Aktie steigt

Apps auf einem Smartphone, darunter auch die Xing-App.
Apps auf einem Smartphone, darunter auch die Xing-App. © mseidelch / iStock Unreleased / Getty Images Plus / Getty Images © mseidelch / iStock Unreleased / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

HAMBURG (dpa-AFX) - Das für sein Karrierenetzwerk Xing (Xing Aktie) bekannte Unternehmen New Work ist im ersten Quartal trotz des Gegenwinds durch die Corona-Pandemie weiter gewachsen. Der Umsatz legte von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 Prozent auf 68,9 Millionen Euro zu, wie die Burda-Tochter am Donnerstag in Hamburg mitteilte.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging allerdings wegen Einmaleffekten und hohen Vergleichszahlen aus dem Vorjahr um 10 Prozent auf 15,9 Millionen Euro zurück. Bereinigt um diese Sondereffekte stieg das Ebitda um 12 Prozent. Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis legte um fast 30 Prozent auf neun Millionen Euro zu.

An der Börse rückte die im SDax notierte Aktie zuletzt nur um gut ein Prozent vor und entwickelte sich damit in etwa wie der Gesamtmarkt.

"Zwar erleben auch wir den Effekt der Pandemie, insbesondere im Neugeschäft beim E-Recruiting sowie bei den Themen Marketing und Events", sagte Noch-Konzernchef Thomas Vollmoeller. "Allerdings verzeichnen wir auch in Corona-Zeiten insgesamt ein stabiles Geschäft." Das liege vor allem daran, dass das Bestandsgeschäft von New Work im Privat- und Geschäftskundenbereich zu rund 80 Prozent aus im Voraus bezahlten Abo-Verträgen bestehe.

Vollmoeller übergibt das Ruder nach der für Ende Mai geplanten Online-Hauptversammlung an seine designierte Nachfolgerin Petra von Strombeck, die zuvor Chefin beim Glücksspielanbieter Lotto24 war.

Die Pandemie bekam New Work zuletzt vor allem im Geschäft mit Werbung und Veranstaltungen zu spüren. Werbekunden hätten demnach ihre Ausgaben reduziert, und Veranstaltungen mussten wegen der behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus abgesagt werden. Vor dem Hintergrund verringerte sich der Umsatz in dem Bereich um etwa ein Viertel. Insgesamt legten die Hamburger in ihrer Geschäftskundensparte auch dank der Übernahme von Honeypot im vergangenen Jahr um knapp ein Viertel zu.

Das Privatkundengeschäft brachte um zwei Prozent gestiegene Erlöse ein. Für das Unternehmen besteht hier die Herausforderung, die ohnehin schon hohen Nutzerzahlen in gleichem Maße wie in der Vergangenheit zu steigern. Mit knapp einer halben Million Neumitglieder im ersten Quartal kam die Plattform Xing zuletzt auf insgesamt rund 18 Millionen Mitglieder.

Zu seinen Jahreszielen machte das Unternehmen zunächst keine Angaben. Ende Februar hatte New Work für 2020 eine Umsatzsteigerung auf mehr als 300 Millionen Euro angepeilt. Das operative Ergebnis soll laut den damaligen Plänen die Marke von 100 Millionen Euro knacken. Im Neugeschäft sei in den kommenden Monaten mit zurückhaltendem Kundenverhalten zu rechnen, sagte Vollmoeller nun. Die mittel- und langfristigen Trends seien aber nach wie vor intakt./kro/tav/fba

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Quelle: dpa-AFX