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ROUNDUP: Telekom lockt Amerikaner mit neuen Handytarifen

Eine T-Mobile-Filiale in Wien.
Eine T-Mobile-Filiale in Wien. © tupungato / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images © tupungato / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

BELLEVUE (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) kommt mit der Neuaufstellung ihrer US-Mobilfunktochter gut voran. T-Mobile US konnte im Laufe des dritten Quartals die Zahl der Kunden um mehr als eine Million auf gut 45 Millionen steigern. Die Zahl der besonders einträglichen direkten Vertragskunden wuchs dabei um 648 000, wie das Unternehmen am Dienstag am Sitz in Bellevue im Bundesstaat Washington mitteilte.

T-Mobile US war im Mai mit dem Wettbewerber MetroPCS fusioniert, um Löcher im Netz zu stopfen und besser mit den größeren US-Mobilfunkanbietern konkurrieren zu können. Anschließend buhlte die Telekom-Tochter mit neuen, vereinfachten Tarifen aggressiv um Kunden. Das Unternehmen schaffte die sonst üblichen Zuschüsse beim Handykauf ab und senkte im Gegenzug die Gebühren im In- und Ausland. Zudem bietet T-Mobile US nun auch Apples iPhone an.

Die neue Ausrichtung komme bei den Kunden gut an, erklärte Firmenchef John Legere. Auch die Anleger des börsennotierten US-Unternehmens waren erfreut, hatte die Telekom-Tochter doch bis vor kurzem noch unter der Abwanderung zahlreicher Kunden zu größeren Anbietern wie AT&T (AT&T Aktie), Verizon (Verizon Aktie) oder Sprint gelitten. Im frühen New Yorker Handel stieg die Aktie von T-Mobile US um 2 Prozent.

Die Deutsche Telekom hält nach dem Zusammenschluss mit MetroPCS 74 Prozent der Anteile. Die Bonner legen ihre eigenen Geschäftszahlen an diesem Donnerstag (7.11.) vor. Die Ergebnisse von T-Mobile US fließen mit ein.

Der Umsatz von T-Mobile US stieg vor allem durch den Zusammenschluss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 37 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (5,0 Mrd Euro). Unterm Strich stand allerdings ein Verlust von 36 Millionen Dollar. Vor einem Jahr hatte T-Mobile US wegen einer gigantischen Abschreibung auf Firmenwerte im Zusammenhang mit der Fusion einen Nettoverlust von 7,7 Milliarden Dollar ausgewiesen./das/DP/kja

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Quelle: dpa-AFX