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ROUNDUP/Studie: Mehrheit der Deutschen fürchtet Datenmissbrauch

Die Flagge der Bundesrepublik Deutschland.
Die Flagge der Bundesrepublik Deutschland. pixabay.com pixabay.com

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Knapp 70 Prozent der Deutschen sorgen sich einer repräsentativen Studie zufolge um den Schutz ihrer persönlichen Daten und ihrer Privatsphäre. Vor allem Online-Angeboten und sozialen Netzwerken im Internet schlägt Skepsis entgegen, wie der auf Marktforschung spezialisierte GfK-Verein am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Bundesregierung tue aus Sicht einer deutlichen Mehrheit nicht genug für den Schutz ihrer Bürger. "Am meisten fürchten die Deutschen finanziellen Schaden durch Datenmissbrauch."

Zwar finden es fast 70 Prozent der Bevölkerung gut, dass es immer mehr öffentliche Sicherheitseinrichtungen wie Überwachungskameras gibt. Genauso viele lehnen jedoch die Aufzeichnung der privaten Kommunikation am Telefon oder im Internet ab, selbst wenn dadurch Verbrechen bekämpft werden könnten. Allerdings akzeptiert etwa die Hälfte der Nutzer, dass das Surfen im Netz mit einem gewissen Grad an Überwachung verbunden ist. Die ungefragte Verwendung von Daten für Online-Werbung wird den Angaben zufolge jedoch vehement abgelehnt.

Im Zusammenhang mit Datenmissbrauch äußerten gut zwei Drittel der 2000 im September befragten Verbraucher Angst vor finanziellen Schäden. Rund die Hälfte fürchtet einen Eingriff in die Privatsphäre und den Missbrauch der eigenen Identität durch Dritte. Auch die Angst vor der Verbreitung falscher Informationen und der Einblick in sensible persönliche Daten sind hoch. Eigene Erfahrungen mit Datenmissbrauch haben bislang sieben Prozent der Deutschen gemacht./eri/DP/kja

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Quelle: dpa-AFX