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ROUNDUP: Murdochs News Corp brechen Anzeigeneinnahmen weg

Das Wall Street Journal gehört zum News Corp-Unternehmen.
Das Wall Street Journal gehört zum News Corp-Unternehmen. © zodebala / iStock Unreleased / Getty Images © zodebala / iStock Unreleased / Getty Images

NEW YORK (dpa-AFX) - Das Verlagsgeschäft von US-Medienmogul Rupert Murdoch leidet unter rückläufigen Anzeigeneinnahmen. Vor allem in Australien sei im ersten Geschäftsquartal weniger Geld durch Zeitungswerbung hereingekommen, berichtete die News Corp (News Corp Aktie) am Montag in New York. Zugleich schrumpften angesichts sinkender Auflagen auch die Abo-Einnahmen von Juli bis September, wenngleich nicht ganz so stark. Die Aktie fiel nachbörslich.

Insgesamt sank der Konzernumsatz um 3 Prozent auf 2,07 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (1,6 Mrd Euro). Ohne die Einbeziehung der australischen Fox-Sportsender in die Geschäftszahlen des Unternehmens wäre der Rückgang noch weit stärker ausgefallen. Die Sparte gehörte im Vorjahreszeitraum noch nicht dazu. Dank Einsparungen kam die News Corp aber aus den roten Zahlen. Statt eines Verlusts von 92 Millionen Dollar gab es 27 Millionen Dollar Gewinn.

Murdoch hatte sein Medienimperium zur Jahresmitte aufgespalten, in den Verlagszweig News Corp und in das größere Film- und Fernsehgeschäft unter dem Namen 21st Century Fox (mit Ausnahme von Fox Sports Australia). Der Medienmogul ist bei beiden Firmen Hauptaktionär. Die Geschäfte bei der News Corp führt allerdings Robert Thomson. Zu dem Unternehmen gehören unter anderem das "Wall Street Journal", die britischen Zeitungen "Sun" und "Times" sowie der Buchverlag "Harper Collins".

Die Aufspaltung kam vor dem Hintergrund eines immer schleppender laufenden Zeitungsgeschäfts zustande. Zudem hatte der Abhörskandal bei der inzwischen eingestellten britischen Sonntagszeitung "News of the World" das Medienimperium erschüttert. der Film- und Fernsehzweig mit den Fox-Sendern und dem Hollywood-Studio 20th Century Fox wuchs zuletzt, nicht zuletzt dank des Bezahlsenders Sky Deutschland, an dem Murdoch mittlerweile die Mehrheit hält./das/DP/kja

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Quelle: dpa-AFX