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ROUNDUP: Milliardenstrafe für Finanzfirmen in den USA wegen Messenger-Diensten

von dpa-AFX | Aufrufe: 814

Die New Yorker Freiheitsstatue. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten.
Die New Yorker Freiheitsstatue. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten. pexels.com pexels.com

NEW YORK/FRANKFURT (dpa-AFX) - Ungeregelte Kommunikation über Messenger-Dienste wie WhatsApp kommt eine Reihe großer Banken und Finanzfirmen in den USA teuer zu stehen. Die 16 Unternehmen werden insgesamt gut 1,1 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (knapp 1,15 Mrd Euro) Strafe zahlen, wie die US-Börsenaufsicht SEC am Dienstag mitteilte. Unter anderem zahlen Barclays Capital, Goldman Sachs , Morgan Stanley und Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Securities jeweils 125 Millionen Dollar.

"Die Deutsche Bank hat bei diesem branchenweiten Thema vollumfänglich mit den Aufsichtsbehörden kooperiert", teilte ein Sprecher des größten deutschen Geldhauses am Mittwoch in Frankfurt mit. "Die Bank hat zudem neue technische Lösungen für Text- und Chatnachrichten eingeführt, die gut bedienbar sind und im Einklang mit den rechtlichen Anforderungen stehen. Diese Lösungen werden wir weiter ausbauen, um die Erwartungen der Aufsichtsbehörden und unserer Kunden zu erfüllen."

Die finanziellen Auswirkungen der nun erzielten Einigung mit der US-Börsenaufsicht seien zum Stichtag 30. Juni bereits vollständig berücksichtigt worden, teilte die Deutsche Bank mit: "Daher erwarten wir keine Auswirkungen auf unser Ergebnis im 3. Quartal." Die Aktien der Deutschen Bank lagen am Mittwoch im Frankfurter Vormittagshandel in einem sehr schwachen Branchenumfeld mit 5 Prozent im Minus.

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