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ROUNDUP: Corona-Inzidenz sinkt leicht - Studie: FFP2-Masken extrem sicher

von dpa-AFX | Aufrufe: 969

Coronavirus
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BERLIN/GÖTTINGEN (dpa-AFX) - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist am Wochenende leicht gesunken, aber bleibt sehr hoch. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 439,2 an. Am Samstag hatte der Wert bei 442,7 gelegen, vor einer Woche bei 446,7 (Vormonat: 169,9). Eine Studie ergab, dass FFP2-Masken selbst bei längerem Kontakt in Innenräumen extrem hohen Schutz vor einer Corona-Infektion bieten.

Wenn sich ein infizierter und ein gesunder Mensch in einem Raum auf kurzer Distanz begegnen, liegt die Ansteckungsgefahr demnach auch nach 20 Minuten bei etwa einem Promille (0,1 Prozent). Voraussetzung sei der korrekte Sitz der FFP2- oder KN95-Maske, schreibt das Team um Eberhard Bodenschatz vom Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS").

Bei schlecht sitzenden FFP2-Masken liege das Infektionsrisiko im gleichen Szenario bei rund vier Prozent. Für optimalen Schutz muss der Nasenbügel laut Bodenschatz zu einem "abgerundeten W" geformt werden, so dass er seitlich auf den Nasenflügeln und auch auf den nach außen benachbarten Arealen anliegt. "Dann gelangen die ansteckenden Aerosolepartikel nicht mehr an der Maske vorbei, und auch Brillen beschlagen nicht mehr", erläutert Institutsdirektor Bodenschatz. OP-Masken mit guter Passform senken die Infektionsgefahr demnach auf maximal zehn Prozent.

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