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ROUNDUP: Bayer kommt bei Krebsmedikament Stivarga voran - 2. Zulassung in USA

Wissenschaftlerin mit Pipette (Symbolbild).
Wissenschaftlerin mit Pipette (Symbolbild). © xubingruo / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © xubingruo / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

BERLIN/LEVERKUSEN (dpa-AFX) - Erfolg für Bayer (Bayer Aktie) in den USA: Das Krebsmedikament Stivarga darf auf weitere Krebserkrankungen angewendet werden. Die US-Gesundheitsbehörde FDA erteilte dem Mittel laut dem Konzern am Montagabend eine entsprechende Zulassung. Damit dürfen nun Patienten mit lokal fortgeschrittenen, inoperablen oder metastasierten gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) mit dem Medikament behandelt werden, die zuvor die Wirkstoffe Imatinib und Sunitinib erhalten hatten. Auch in Japan vermeldete Bayer Fortschritte.

Am Finanzmarkt war die Reaktion angesichts der durch die Italien-Wahl ausgelösten Unsicherheit kaum eindeutig erkennbar. Die Aktien büßten in einem sehr schwachen Markt kurz nach Börseneröffnung 2,64 Prozent ein. Ein Händler wertete die Nachricht allerdings leicht positiv für die Aktie.

"Diese zweite US-Zulassung zeigt das Potenzial der Substanz für Krebspatienten, die neue Behandlungsoptionen benötigen, um das Fortschreiten ihrer Krankheit weiter aufzuhalten", sagte Kemal Malik, Leiter der Globalen Entwicklung bei Bayer. Damit könne Patienten mit dieser seltenen, aber aggressiven Krebsform, die bisher keine weiteren Behandlungsoptionen mehr hatten, eine neue Behandlung angeboten werden.

Auch in Japan konnte Bayer einen Zwischenerfolg vermelden. Die japanische Gesundheitsbehörde MHLW prüft die Zulassung des Krebsmittels Regorafenib in einem beschleunigten Verfahren. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, gilt dies für die Behandlung von Patienten mit metastasierten und/oder inoperablen gastrointestinalen Stromatumoren (GIST). Bayer hatte die Zulassung dort Ende Dezember 2012 beantragt.

Stivarga mit dem Wirkstoff Regorafenib ist ein Bayer-Mittel und neuer Hoffnungsträger. Es wird in den USA gemeinsam von Bayer und dem Partner Onyx Pharmaceuticals vermarktet. Ihm werden Umsätze von rund einer Milliarde Euro zugetraut. Bayer beziffert das Spitzenumsatzpotenzial für fünf neue Mittel im Gesundheitsgeschäft auf insgesamt mehr als 5,5 Milliarden Euro. Allein dem Blutverdünner Xarelto traut Bayer Spitzenumsätze von mehr als zwei Milliarden Euro zu./jha/fn/fbr

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Quelle: dpa-AFX