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ROUNDUP: Aufsichtsratsspitze verlangt Abberufung von EWE-Chef Brückmann

Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

OLDENBURG (dpa-AFX) - Die Aufsichtsratsspitze des Oldenburger Energieanbieters EWE verlangt nach der Affäre um eine Spende an die Klitschko-Stiftung die Abberufung von Vorstandschef Matthias Brückmann. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Zuvor hatte die "Nordwest-Zeitung" darüber berichtet. "Herr Brückmann wird sein Amt bis zur Sitzung des Aufsichtsrats der Gesellschaft vorerst ruhen lassen", hieß es in einer Mitteilung des Energieversorgers.

Die Aufsichtsratsspitze hatte am Dienstag über mögliche Konsequenzen für Brückmann beraten. Hintergrund ist eine Spende von 253 000 Euro, die der EWE-Vorstandsvorsitzende im vergangenen Jahr eigenmächtig an eine Stiftung des Ex-Boxweltmeisters Wladimir Klitschko nach Kiew überweisen ließ. Eine Zahlung in dieser Höhe hätte vom Finanz- und Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates genehmigt werden müssen, wie EWE-Sprecher Christian Blömer bestätigte./hho/DP/jha

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Quelle: dpa-AFX