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ROUNDUP/Aktien New York: Wenig verändert nach ruhigem Wochenauftakt

Die New Yorker Brooklyn Bridge. New York ist der wichtigste Finanzplatz der Vereinigten Staaten.
Die New Yorker Brooklyn Bridge. New York ist der wichtigste Finanzplatz der Vereinigten Staaten. pixabay.com pixabay.com

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte sind nach dem ruhigen Wochenauftakt am Dienstag auf der Stelle getreten. Börsianer sprachen von einem ereignisarmen Handelstag. Es würden lediglich Reden der regionalen US-Notenbankenchefs Dennis Lockhart und Narayana Kocherlakota erwartet, schrieb Marktanalyst Craig Erlam vom Broker Alpari. Beide seien zwar nicht stimmberechtigte Mitglieder des Offenmarktausschusses der US-Notenbank. Sie könnten mit ihren Aussagen aber Hinweise darauf geben, ob die Währungshüter bereits auf ihrer Dezember-Sitzung ihre konjunkturstützenden Anleihenkäufe drosseln wollten.

Der Dow Jones Industrial gab am Dienstag im frühen Handel um 0,01 Prozent auf 15.780,82 Punkte nach. Am Vortag hatte der Leitindex moderat zugelegt und auf dem höchsten Stand seiner Geschichte geschlossen. Für den breiter gefassten S&P-500-Index ging es zuletzt um 0,09 Prozent auf 1.770,35 Punkte nach unten. Der Nasdaq 100 rückte um 0,09 Prozent auf 3.366,11 Punkte vor.

Kursbewegende Unternehmensnachrichten gab es von einigen Unternehmen außerhalb des Dow. So fielen die Aktien von T-Mobile US um 2,59 Prozent auf 26,28 US-Dollar. Die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom zapft den Kapitalmarkt an, um sich fit für den Wettbewerb mit den größeren amerikanischen Rivalen zu machen. Die Einnahmen aus dem geplanten Verkauf neuer Aktien braucht T-Mobile US für den Ausbau des Netzes. Analyst James Moorman von S&P Capital IQ riet Anlegern, bei den Papieren an der Seitenlinie zu verharren. Fortschritten etwa bei der Gewinnung alter Guthabenkunden als Vertragskunden stünden Sorgen über den steigenden Wettbewerb gegenüber.

Die Telekom wird sich nicht an dieser Kapitalerhöhung beteiligen. Ihr Anteil werde dadurch von derzeit etwa 74 Prozent auf schätzungsweise 67,5 Prozent sinken. T-Aktien fielen zuletzt in Frankfurt um 0,85 Prozent.

Für die Titel der News Corp (News Corp Aktie) ging es um 2,78 Prozent bergab. Das Verlagsgeschäft von US-Medienmogul Rupert Murdoch leidet unter rückläufigen Anzeigeneinnahmen. Vor allem in Australien war im ersten Geschäftsquartal weniger Geld durch Zeitungswerbung hereingekommen.

Der Druckerhersteller Xerox hingegen erwartet weiteres Wachstum. Im Geschäftsjahr 2014 soll der bereinigte Gewinn je Aktie bei 1,10 bis 1,16 US-Dollar liegen. Analysten erwarten derzeit 1,15 Dollar. Für Aktienrückkäufe will Xerox nun 500 Millionen mehr und damit insgesamt 1,5 Milliarden Dollar (Dollarkurs) ausgeben. Für Zukäufe stünden rund 500 Millionen Dollar bereit. Der Konzern bestätigte zudem seine Prognose für dieses Jahr. Die Xerox-Papiere stiegen um 1,17 Prozent./la/he

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Quelle: dpa-AFX