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ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Leichte Verluste - Sorgen über Schuldenstreit

Die New Yorker Freiheitsstatue. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten.
Die New Yorker Freiheitsstatue. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten. pexels.com pexels.com

NEW YORK (dpa-AFX) - Sorgen über den Schuldenstreit in den USA haben den US-Aktienmarkt am Donnerstag belastet. Die bislang vergeblichen Bemühungen der Politik, die drohenden staatlichen Ausgabenkürzungen zu vermeiden, hätten die Stimmung in den letzten Handelsminuten getrübt, hieß von Börsianern. Nun dürfte zum März ein 85 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (64,7 Milliarden Euro) schweres Sparpaket in Kraft treten. Zuvor hatten positiv aufgenommene Konjunkturdaten noch für positive Vorzeichen an den US-Börsen gesorgt.

Für den Dow Jones Industrial ging es um 0,15 Prozent auf 14.054,49 Punkte nach unten. Der S&P-500-Index sank um 0,09 Prozent auf 1.514,68 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Composite-Index um 0,07 Prozent auf 3.160,19 Punkte nach und der Auswahlindex Nasdaq 100 büßte 0,10 Prozent auf 2.741,26 Punkte ein.

HOME DEPOT (Home Depot Aktie) WEITER GEFRAGT - J.C. PENNEY SACKEN AB

Die Papiere der weltweiten Nummer eins unter den Baumarktketten, Home Depot, bauten als einer der Favoriten im Dow ihre Gewinne der beiden Vortage um 0,65 Prozent aus. Das Plus seit dem Bilanzausweis am Dienstag beläuft sich auf mehr als sieben Prozent.

Im Fokus standen vor allem Zahlen der Einzelhändler J.C. Penney und Sears. J.C. Penney sackten um fast 17 Prozent ab, nachdem der Konzern 2012 den niedrigsten Jahresumsatz seit mehr als zwei Jahrzehnten ausgewiesen hatte. Der Druck auf Vorstandschef Ron Johnson nimmt nun zu. Die Papiere von Sears büßten 5,20 Prozent ein. Der Verlust war im vierten Quartal zwar gesunken, allerdings nicht so deutlich wie vom Unternehmen im vergangenen Monat angekündigt.

GROUPON BRECHEN EIN

Die Aussicht auf ein erlahmendes Geschäft ließ die Papiere des Schnäppchen-Portals Groupon um mehr als 24 Prozent einbrechen. Nach dem rasanten Wachstum der Vergangenheit rechnet das Management nun damit, im laufenden Quartal beim Umsatz schlimmstenfalls auf der Stelle zu treten.

Der Euro-Kurs fiel im New Yorker Handel auf zuletzt 1,3058 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3129 (Mittwoch: 1,3097) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7617 (0,7635) Euro. Am US-Anleihenmarkt stiegen richtungweisende zehnjährige Papiere um 5/32 Punkte auf 101 1/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,88 Prozent./mis/enl

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Quelle: dpa-AFX