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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Aussicht auf US-Konjunkturhilfe treibt an

Die deutsche Finanzmetropole Frankfurt am Main.
Die deutsche Finanzmetropole Frankfurt am Main. pixabay.com pixabay.com

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aussicht auf ein großes, billionenschweres US-Konjunkturhilfspaket zur Bewältigung der Pandemie hat am Donnerstag die Aktien-Anleger bei Laune gehalten. Der Dax haderte mit der runden Marke von 14 000 Punkten, kletterte mehrmals darüber, blieb aber zum Handelsschluss mit plus 0,35 Prozent auf 13 988,70 Punkte etwas darunter.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen erreichte mit deutlich über 31 600 Punkten erneut einen Rekord, ehe er mit 31 572,08 Punkten und einem Zuwachs von 0,84 Prozent ins Ziel ging.

Neben dem US-Konjunkturpaket, zu dem sich der designierte US-Präsident Joe Biden offenbar noch an diesem Donnerstag äußern will, interessieren sich die Anleger bereits für die am Freitag startende US-Berichtssaison mit Quartalszahlen aus dem Bankensektor. Diese könnten auch dem Markt hierzulande neue Impulse bringen. Im Dax waren am vorletzten Handelstag der Woche die Papiere der Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) mit plus 4,23 Prozent bereits weit vorne.

Besser im Leitindex waren nur noch die Vorzüge von Volkswagen (VW Aktie) mit plus 4,96 Prozent. Händler begründeten den starken Anstieg auch mit Spekulationen über ein womöglich überraschend gutes Schlussquartal der Wolfsburger. Insgesamt war die Stimmung im europäischen Autosektor sehr gut. Auch positive Wirtschaftssignale aus China dürften Rückenwind geliefert haben, das Land ist ein wichtiger Absatzmarkt für die Pkw-Hersteller.

Shop Apotheke begab eine Wandelanleihe, was die Aktien am MDax-Ende mit minus 4,34 Prozent belastete. Im Jahr 2020 waren die Papiere mit einem Plus von fast 241 Prozent der beste MDax-Wert gewesen.

Der EuroStoxx 50 gewann 0,69 Prozent auf 3641,37 Punkte. Höher schlossen auch der französische Cac 40 und der britische FTSE 100 . Der US-Leitindex Dow Jones Industrial rückte zum europäischen Handelsschluss um ein knappes halbes Prozent vor.

Der Euro rutschte vorübergehend bis auf den tiefsten Stand seit Mitte Dezember 2020 ab. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,2156 US-Dollar wieder etwas darüber. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2124 (Mittwoch: 1,2166) Dollar (Dollarkurs) festgesetzt und der Dollar damit 0,8248 (0,8220) Euro gekostet.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,52 Prozent am Vortag auf minus 0,55 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,12 Prozent auf 146,09 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,15 Prozent auf 177,75 Punkte zu./ajx/he

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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Quelle: dpa-AFX