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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Freundlich vor US-Arbeitsmarktdaten

Eingang der Frankfurter Börse.
Eingang der Frankfurter Börse. © Nikada/iStock Unreleased / Getty Images Plus/Getty Images © Nikada/iStock Unreleased / Getty Images Plus/Getty Images

FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor dem wichtigen US-Arbeitsmarktbericht ist der deutsche Aktienmarkt am Freitag freundlich gestartet. Nach zwei schwächeren Tagen stieg der Dax im frühen Handel um 0,34 Prozent auf 7.802,30 Punkte. Der MDax legte derweil um 0,59 Prozent zu auf 12.645,22 Punkte, während der TecDax 0,58 Prozent gewann auf 871,41 Punkte.

US-ARBEITSMARKTBERICHT POSITIV ERWARTET

Die Wochenbilanz des Dax ist trotz zwischenzeitlichem Fünfjahreshoch negativ. Chancen auf eine Erholung bieten aber die US-Daten: "Im Mittelpunkt des heutigen Tages steht zweifelsohne der Arbeitsmarktbericht, denn an der Arbeitslosigkeit orientiert sich die Geldpolitik der US-Notenbank", schrieben die Experten der Helaba in ihrem Tagesausblick. "Die Vorgaben sind freundlich, denn die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe haben sich im Trend reduziert und der ADP-Beschäftigungsreport beeindruckte den zweiten Monat in Folge mit einem deutlichen Anstieg. Vor diesem Hintergrund wird die moderate Erholung des Arbeitsmarktes wohl fortschreiten." Volkswirte rechnen mit 165.000 neuen Stellen außerhalb der Landwirtschaft und einer unveränderten Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent.

Infineon waren mit plus 2,99 Prozent bester Dax-Wert. Die Halbleitertitel knüpften nach positiven Analystenreaktionen an ihre Stärke nach der Bilanzvorlage vom Vortag an. Neben einigen Kurszielerhöhungen gab es vor allem eine frische Kaufempfehlung der Experten von Jefferies. Bayer (Bayer Aktie) sanken zum Ausklang einer Woche schlechter Nachrichten um 0,70 Prozent an das Indexende.

PORSCHE MIT POSITIVEN NACHRICHTEN AUS USA - BÖRSENSTART VON LEG

Für Porsche ging es abseits der großen Indizes um 2,67 Prozent nach oben. Der Autobauer hat sich mit den Hedgefonds geeinigt, alle Verfahren vor dem New York State Supreme Court zu schließen. Stattdessen könnten die milliardenschweren Forderungen gegen die Porsche SE nach der Übernahmeschlacht mit VW bald deutsche Gerichte beschäftigen. Ein Börsianer hält dies für "eindeutig positiv". Ein Berufungsgericht hatte Ende Dezember entschieden, dass New York nicht der richtige Gerichtsstand für die Beurteilung der Ansprüche ist, Rechtsmittel jedoch offen gelassen.

Das Immobilienunternehmen LEG startet mit einem Emissionspreis in der Mitte der anvisierten Spanne an die Börse. Der Bruttoemissionserlös liege einschließlich der Mehrzuteilungsoption bei rund 1,3 Milliarden Euro, hatte das Unternehmen am Vorabend mitgeteilt. Knapp 30,5 Millionen Anteilscheine gingen so zu einem Stückpreis von 44 Euro über den Ladentisch. Die Preisspanne hatte bei 41 bis 47 Euro gelegen. Der erste Kurs betrug 44,50 Euro, bevor es zuletzt etwas nach unten ging./ag/rum

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Quelle: dpa-AFX