ROUNDUP 2: Citigroup mit zweistelligem Milliardengewinn - Aktie deutlich im Plus

Die deutsche Finanzmetropole Frankfurt am Main.
Die deutsche Finanzmetropole Frankfurt am Main. pixabay.com pixabay.com

Die Citigroup-Zahlen zogen auch die Kurse anderer Banken nach oben - so waren die Aktien von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) und JPMorgan zuletzt einer der wenigen Gewinner im Dow Jones aus. Hierzulande konnte die Aktie der Deutschen Bank <DE0005140008 >ihre zwischenzeitlich relativ starken Verluste zuletzt wieder fast ganz abschütteln. Damit sieht es nach einem gelungenen Start der Berichtsaison der US-Großbanken aus. In den kommenden Tagen stehen unter anderem die Zahlen von Goldman Sachs, JPMorgan oder Wells Fargo an.

Den Auftakt machte die Citigroup. Diese verdiente dank deutlicher Zuwächse in der Firmen- und Privatkundensparte 2018 operativ etwas mehr als 2017. Der Gewinn vor Steuern stieg um drei Prozent auf etwas mehr als 23 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (20 Mrd Euro). Die Erträge legten um einen Prozent auf 73 Milliarden Dollar zu. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 18 Milliarden Dollar, nach einem Minus von rund 7 Milliarden Dollar im Jahr 2017.

Damals hatte eine Belastung von etwas mehr als 22 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit der Steuerreform von US-Präsident Donald Trump für die Verluste gesorgt. Da Trump die Steuersätze für Unternehmen deutlich senkte, musste die Bank Ende 2017 den Wert von so genannten Verlustvorträge aus der Finanzkrise abschreiben. Mit dem Ergebnis übertraf Citigroup die Erwartungen beim Überschuss, verfehlte sie allerdings bei den Erträgen leicht.

Citigroup-Chef Michael Corbat gibt sich mit dem vergangenen Jahr trotz der schwierigen Lage an den Anleihemärkten zufrieden. "Wir haben 2018 mit Blick auf unsere Finanzziele solide Fortschritte gemacht", sagte er. Im laufenden Jahr peilt Corbat einen weiteren Anstieg der Kapitalrendite auf 12 Prozent an. Dazu soll unter anderem die Effizienz weiter steigen. Im vergangenen Jahr sank die Kostenquote dank der leicht gestiegenen Erträge und etwas niedrigerer Aufwendungen auf 57 Prozent./zb/mis/fba

Quelle: dpa-AFX