Ad hoc-Mitteilungen

RHI senkt Prognose

Die operative Marge des österreichischen Industriekonzerns RHI soll 2013 deutlich sinken. Für das vierte Quartal werden weitere Belastungen von zehn Millionen Euro erwartet. Das hat auch Auswirkungen auf den Börsenkurs.

Wegen immer noch ungelöster Probleme in seiner neuen Schmelzanlage in Norwegen hat der österreichische Industriekonzern RHI seine Prognose für das Gesamtjahr gesenkt. Die operative Marge vor Sondereffekten werde 2013 deutlich unter dem Vorjahr liegen, teilte der Wiener Konzern am Dienstag mit. Bisher hatte RHI das Erreichen der Vorjahresmarge von neun Prozent als Herausforderung bezeichnet, aber nicht ausgeschlossen. Nach Sondereffekten soll die Ebit-Marge deutlich über Vorjahr liegen, hier schlägt sich die Beendigung eines Insolvenzverfahrens in den USA positiv nieder. An der Börse rauschten die RHI-Aktien mehr als drei Prozent nach unten.

Im dritten Quartal schrumpfte der operative Gewinn wegen der Probleme in Norwegen, negativen Wechselkurseffekten sowie einer schwächeren Auslastung der Werke um 36 Prozent auf 32,2 Millionen Euro. Die Zahlen lagen unter den Erwartungen: Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem operativen Ergebnis von 36,5 Millionen Euro gerechnet.

Die in Norwegen angefallenen Kosten bezifferte die Firma für das dritte Quartal mit rund zwölf Millionen Euro. RHI-Chef Franz Struzl hatte im September gesagt, dass die Probleme in Norwegen gelöst wären. Nunmehr kündigte das Unternehmen jedoch für das Schlussquartal eine weitere Belastung von rund zehn Millionen Euro an. Derzeit laufe eine Analyse über die Situation in Norwegen.

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Quelle: Handelsblatt