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Regierung bietet Sonderkonditionen bei Export-Bürgschaften

Ein beladenes Containerschiff (Symbolbild).
Ein beladenes Containerschiff (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

BERLIN (dpa-AFX) - Firmen können für drei weitere Jahre ihr Verlustrisiko bei staatlichen Export-Bürgschaften mindern. Als Gegenleistung muss dafür eine höhere Prämie gezahlt werden. Die Bundesregierung hat jetzt eine bis 2013 befristete Maßnahme bis 2016 verlängert, teilte der amtierende Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) am Freitag mit.

So haben Unternehmen weiterhin die Möglichkeit, ihren Selbstbehalt bei Export-Kreditgarantien von 15 Prozent auf 5 Prozent zu reduzieren. "Mit der Verlängerung stärken wir unsere Exporteure im internationalen Wettbewerb", sagte Rösler.

Hermes-Bürgschaften sind staatliche Versicherungen für Exporte der Wirtschaft ins Ausland. Firmen nutzen das Angebot, um in politisch oder wirtschaftlich unsicheren Ländern Geschäfte zu machen. Zahlt der ausländische Abnehmer nicht, springt der Staat ein. Jährlich stellt der Bund dafür Garantien von etwa 29 Milliarden Euro zur Verfügung./tb/DP/stb

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Quelle: dpa-AFX