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Protestmarsch gegen Schließung von ThyssenKrupp-Werk in Neuwied

Die Zentrale von Thyssenkrupp in Essen.
Die Zentrale von Thyssenkrupp in Essen. pixabay.com pixabay.com

NEUWIED (dpa-AFX) - An einem Protestmarsch gegen die drohende Schließung des ThyssenKrupp (ThyssenKrupp Aktie) Rasselstein-Werks in Neuwied haben sich nach Gewerkschaftsangaben mindestens 2.000 Menschen beteiligt. Neben den Mitarbeitern aus Neuwied seien am Dienstag auch Kollegen aus anderen ThyssenKrupp-Werken mitmarschiert, teilte eine Sprecherin der IG-Metall mit. Ziel der Demonstration war eine Betriebsversammlung im Rasselstein-Werk in Andernach.

Die IG Metall befürchtet, dass eine Schließung in Neuwied auch Auswirkungen auf das Werk in Andernach haben könnte. Das Werk in Neuwied besteht nach Gewerkschaftsangaben seit dem Jahr 1760 und sei damit das älteste Werk im Konzern. Der angeschlagene Industriekonzern ThyssenKrupp hatte Anfang Februar mitgeteilt, dass er in seinem europäischen Stahlgeschäft mindestens 2000 Stellen abbauen will. Von den Stellenstreichungen sollen vorwiegend Beschäftigte in Deutschland betroffen sein./löb/DP/edh

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Quelle: dpa-AFX