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Pressestimme: 'Süddeutsche Zeitung' zu Gurlitt

Zeitungsständer (Symbolbild).
Zeitungsständer (Symbolbild). © AdrianHancu / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images © AdrianHancu / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die "Süddeutsche Zeitung" zu Gurlitt:

"Die Staatsanwaltschaft ist nervös. Deshalb hat nun der Leitende Oberstaatsanwalt angekündigt, unverdächtige Bilder so schnell wie möglich an Gurlitt zurückzugeben - also diejenigen Bilder, die zweifelsfrei nicht Raubkunst sind und nicht unter das NS-Rubrum der 'entarteten Kunst' fallen. Wenn sich das so leicht feststellen lässt, warum hat man sie nicht längst zurückgegeben? Und wenn es sich nicht so leicht feststellen lässt, warum hat man Eigentumsrecherchen nicht schon viel früher intensiv betrieben? Womöglich hat sich die Staatsanwaltschaft erst juristisch verhoben und dann vergaloppiert. Ihr droht jetzt nicht nur, dass auf lange Zeit der Fall Gurlitt in Rechtsvorlesungen sämtlicher Unis mit hässlichen Anmerkungen rauf und runter dekliniert wird. Es drohen ihr Haftungsansprüche von allen Seiten; von Seiten Gurlitts und von Seiten derer, die sonst Rechte auf die Bilder geltend machen können."/zz/DP/jha

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Quelle: dpa-AFX